Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Montag, 25. Juli 2016

Ausgabe vom 24. September 2013

Wahl-Triumph für Merkel

Gabriele Hiller-Ohm (SPD) holt zum vierten Mal Direktmandat im Wahlkreis 11

Mit bundesweit 41,5 Prozent der Stimmen hat die CDU ihr stärkstes Ergebnis seit langem bei der Bundestagswahl 2013 eingefahren. Die SPD holte 25,7 Prozent. Die Grünen 8,4 Prozent im Vergleich zu der Linken, die 8,6 Prozent der Stimmen holte. Mit 4,8 Prozent schafft die FDP den Einzug in den Bundestag nicht. Ebenfalls nicht dabei im neuen Bundestag ist die Euro-kritische Partei Alternative für Deutschland (4,7 Prozent) sowie die Piraten mit 2,2 Prozent. 
Lübeck wählte entgegen dem Bundestrend: Die SPD bleibt stärkste Kraft. Gabriele Hiller-Ohm (SPD) zieht zum vierten Mal in Folge in den Bundestag ein. Hiller-Ohm erhielt 41,2 Prozent der Erststimmen. Die SPD-Politikerin liegt damit klar vor der CDU-Kandidatin Alexandra Dinges-Dierig, die auf 35,7 Prozent kam. Das starke CDU Ergebnis sei schockierend, so Hiller-Ohm. Die SPD erzielte im Bundestagswahlkreis-11 34,6 Prozent, die CDU 33,7 Prozent der Stimmen. Drittstärkste Kraft in Lübeck sind Bündnis 90/Die Grünen. Sie kommen auf 11,2 Prozent. Die Linke kann 6,6 Prozent der Zweitstimmen verbuchen und schneidet damit deutlich schlechter ab als 2009.

Niederschmetternd war das Wahlergebnis für Gerrit Koch, Direktkandidat der FDP Lübeck: „Das Ergebnis ist katastrophal für Deutschland. Ich muss mich von dem Schock erholen, dass wir im nächsten Bundestag nicht mehr vertreten sind.“ Thorsten Fürter, Fraktionsvorsitzender Bündnis 90/Die Grünen in Lübeck sieht das Wahlergebnis seiner Partei  in der Hansestadt (11,2 Prozent) kritisch: „Ein entäuschendes Wahlergebnis. Das lag sicherlich am  steuerpolitischen Kurs und am Veggiday.“

Alexandra Dinges-Dierig (CDU) zieht nicht per Direktwahl in den Bundestag ein. Die 36,4 Prozent der Stimmen, sie haben nicht gereicht. Dennoch: „Mich freut, dass die CDU die Menschen in Lübeck mit ihrer Kampagne erreicht hat“, so Dinges-Dierig. 
Die Wahlbeteiligung in Lübeck ist gegenüber 2009 und entgegen dem Bundestrend leicht gefallen: sie lag bei bei 67,8 Prozent; vor vier Jahren waren es noch 69,1 Prozent. Um 23.20 Uhr verkündete Wahlleiter Bernd Saxe das vorläufige amtliche Endergebnis. Alle Ergebnisse unter: http://www.luebeck.de/stadt_politik/rathaus/wahlen/bundestagswahl13. Jel/Lgt

Zurück zur Übersicht

 
Jetzt Werbung schalten auf www.luebeck.de