Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Samstag, 20. Juli 2019

Ausgabe vom 06. Februar 2001

Fit für das 21. Jahrhundert

SPD

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V.i.S.d.P.: Gabriele Schopenhauer

Als der Schulentwicklungsplan "Berufsbildende Schulen" für Lübeck (450 Seiten!) 1996 vorgelegt wurde, konnten alle, die sich damit inhaltlich befaßten, schnell erkennen, daß eine weitgehende Umstrukturierung erfolgen mußte, um die berufliche Bildung in Lübeck zukunftsfähig zu gestalten.

Der Standort "Fischstraße" wurde bereits von der verantwortlichen Projektgruppe "Bildung und Region" hinterfragt.

Als logische Konsequenz erschien es daher, daß in diesen Standort keine großen Investitionen flossen.

Zahlreiche Arbeitsgruppensitzungen führten zu einem Beschlußvorschlag, den der Schulsenator im Sommer 1998 als ersten konkreten Schritt den städtischen Gremien vorlegte.

"Sinnlose Anträge"

Wäre es nach der SPD-Fraktion gegangen, hätten zu diesem Zeitpunkt die Weichen für eine zeitgemäße Berufsschulentwicklung gestellt werden können!

Dies blockierte die CDU mit unrealistischen Standortforderungen, Vertagungsanträgen und längst sinnlos gewordenen Anträgen zu einer Variantendiskussion.

Am 25. Januar 2001 schließlich zwang ein umfassender SPD-Antrag die CDU-Fraktion zum Einlenken. Die Bürgerschaft beschloß einstimmig:

*Konzentration auf drei Standorte (Jerusalemsberg, Georg-Kerschensteiner-Straße, Dankwartsgrube/Parade)

*Bereitstellung von Planungsmitteln

*Bewerbung um Teilnahme an einem Modellversuch (neue Entwicklungsformen der Organisation)

*Begleitung der Bauplanung durch Arbeitskreise.

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