Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Mittwoch, 24. Juli 2019

Ausgabe vom 20. Februar 2001

Giftige Staubwolke über Absturzstelle

Zum Flughafen Blankensee

Das Luftfahrtbundesamt und die Firma Boeing bestätigten mir, daß auch in der Zivil-Luftfahrt über Deutschland Maschinen fliegen, die abgereichertes Uran 238 als Trimmgewichte eingebaut haben. Wenn eine solche Ma-schine im Bereich von Klein Grönau "abschmiert" und ausbrennt, verteilt sich das entstehende Uranoxid als zwar nur schwach radioaktive, da-für aber höchst giftige, durch keine chemische Reaktion zu beseitigende Staubwolke um die Absturzstelle.

Durch diesen "Kollateral-Schaden" wird die Gegend unbewohnbar und Lübeck kann ohne Bedenken die Startbahn nach Osten verlängern.

Horst Conrad, Groß Grönau

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