Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Donnerstag, 18. Juli 2019

Ausgabe vom 01. Mai 2001

Abschied von Energie und Wasser

Günter Friege ist Ende April in den Ruhestand gegangen

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Kurt Kuhn, Leiter der Stadtwerke, (re.) verabschiedet Günter Friege, der mit 63 Jahren in den Ruhestand geht; Foto: M. Rulfs

Nach über 36 Jahren Tätigkeit ist Günter Friege, stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsführung der Stadtwerke Lübeck GmbH und Geschäftsführer der Energie und Wasser Lübeck GmbH, Ende April mit 63 Jahren in den Ruhestand gegangen. Am vergangenen Donnerstag wurde er in den Räumen der Stadtwerke verabschiedet; zu den Gästen gehörten Senator Wolfgang Halbedel und Senatorin Dr. Beate Hoffmann.

Der Diplom-Ingenieur war im Jahr 1965 nach Lübeck gekommen, um bei den Gas- und Wasserwerken zu arbeiten. Damals wurde als Trinkwasser das aufbereitete Wasser aus der Wakenitz und als Gas das Kokereigas aus der Metallhütte genutzt. Die Umstellung der Wasserversorgung von Oberflächen- auf Grundwasser und von Stadt- auf Erdgas hat Friege "maßgeblich mit gestaltet und verantwortlich geleitet", so Stadtwerke-Aufsichtsratsmitglied Klaus Petersen in der Abschiedsrede.

Nach Ausscheiden von Direktor Karl-Heinz Roggenkamp im Jahr 1985 übernahm Friege dessen Aufgabenbereich und wurde 1993 stellvertretender erster Direktor der Stadtwerke. Im Zuge der Umgründung kam im Jahr 2000 die Position des Geschäftsführers der Energie und Wasser GmbH hinzu.

Günter Friege war Mitglied in verschiedenen Ausschüssen und Vorständen der Deutschen Vereinigung des Gas- und Wasserfachs (DVGW) auf Landes- und Bundesebene. "Sachlich kompetent, fleißig und absolut zuverlässig", so Dr. Werner Hauenherm, Präsident des DVGW, habe er in diesem Verband mitgearbeitet.

Jürgen Oelrich, Betriebsratsvorsitzender der Energie und Wasser GmbH, hob hervor, daß Friege sich intensiv um die Auszubildenden gekümmert habe. Und: "Er hat sich immer schwer getan, etwas gegen Arbeitnehmerinteressen durchzusetzen".

Friege erwähnte in seiner Abschiedsrede auch schwere Unfälle, die er miterleben mußte und gedachte der dabei Getöteten. Für Marga Doms, seine langjährige Sekretärin, fand er herzliche Worte und zog insgesamt das Fazit: "Die Aufgaben bei den Stadtwerken haben mich erfüllt."

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