Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Freitag, 19. Juli 2019

Ausgabe vom 10. März 1998

Lärmpegel auf dem St.-Jürgen-Ring beseitigen und Koberg umgestalten

Die SPD-Bürgerschaftsfraktion fordert die Bauverwaltung auf, sich erneut mit dem Thema Straßenbelag St.-Jürgen-Ring zu befassen und Lärmmessungen durchzuführen. Nachdem die Asphaltdecke im St.-Jürgen-Ring im Sommer letzten J

SPD

Auf Anfrage der SPD-Fraktion erklärte die Bauverwaltung, daß die erhöhten Werte durch das Befahren der neuen Fahrbahndecke sehr schnell wieder sinken würden und es sich somit nur um ein kurzfristiges Lärmproblem handeln würde. Bis heute scheint der erhöhte Lärmpegel jedoch nicht zurückgegangen zu sein, so daß dringend neue Messungen notwendig sind. Sollten sich die hohen Werte bestätigen, so fordert die SPD-Fraktion die Bauverwaltung auf, schnellstmöglich Abhilfe zu schaffen. Es darf zu keiner Lärmmehrbelastung durch eine fehlerhafte Fahrbahndeckensanierung für die ohnehin durch den Straßenverkehr stark belasteten Anwohnerinnen und Anwohner kommen.

Die SPD-Fraktion in der Lübecker Bürgerschaft ist mit dem Ergebnis der Kobergumgestaltung nicht zufrieden.

Einer der schönsten Plätze Nordeuropas ist leider auch einer der ungastlichsten Orte in unserer Stadt. Über den Stand-ort und die Schönheit von Brunnen und Burrecht kann man streiten. Unstrittig ist aus der Sicht der SPD-Fraktion jedoch, daß eine Begrünung, zumindest im Randbereich des Platzes, und die Schaffung von ausreichenden Verweilmöglichkeiten unumgänglich ist. Die SPD-Fraktion würde es auch begrüßen, wenn Erlebnismöglichkeiten für Kinder auf dem Koberg integriert werden könnten. So kann der Koberg ein Ort der Kommunikation und des Genießens für die Lübecker Bevölkerung und die Besucherinnen und Besucher der Hansestadt werden.

Scharf kritisiert wird von der SPD-Fraktion der bauliche und hygienische Zustand der Toilette am Koberg. Es gibt hier nur eine einzige Toilette, die sich Männer und Frauen teilen müssen und die leider nicht hygienischen Anforderungen gerecht wird. Die SPD-Fraktion fordert eine zweite Toilette, um den unzureichenden Zustand zu beenden, zumal räumliche Möglichkeiten vorhanden sind. Vielleicht sollte auch ein Benutzungsentgelt erhoben werden, denn was nichts kostet, ist aus der Sicht vieler Menschen auch nichts wert und wird dann auch so behandelt. Unabhängig davon sollte der Eingangsbereich der Toilette in der Nacht besser beleuchtet sein, damit aus dem "Geschäft" kein Angstgeschäft wird.

V.i.S.d.P.: Dietrich Szameit

Zurück zur Übersicht

 
Jetzt Werbung schalten auf www.luebeck.de