Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Mittwoch, 24. Juli 2019

Ausgabe vom 02. Oktober 2001

Tagung zu Mobilfunk

Handys:Gefahren für die Gesundheit?

Mit "gesundheitlichen Problemen durch den Mobilfunk" befaßt sich eine Tagung am Dienstag, 9. Oktober im Bürgerschaftssaal des Lübecker Rathauses. Die Tagung, die vom Bereich Umweltschutz der Hanse- stadt Lübeck veranstaltet wird, ist öffentlich, kostenfrei und dauert von 9 bis 16 Uhr.

Die hohe Anzahl der Mobilfunknutzer macht einen steten Ausbau des Netzes notwendig. Gleichzeitig wächst die Besorgnis der Bürgerinnen und Bürger, die in der Nähe der Mobilfunksendeanlagen wohnen, durch elektromagnetische Felder gesundheitlich beeinträchtigt zu werden.

Grenzwerte der Bundesimmissionsschutzverordnung regeln zwar, wie stark Mobilfunkstationen senden dürfen. Bei ihrer Festlegung wurde aber lediglich berücksichtigt, daß hochfrequente Strahlen das Gewebe erwärmen können. Die beobachteten biologischen Effekte, die schon bei viel geringeren Strahlenbelastungen auftreten können, werden bisher nicht berücksichtigt.

Die Vorträge und Diskussionen der Tagung sollen zur Aufklärung und sachlicher Information zu diesem Thema beitragen. Das Programm, durch das Margit Bonacker von der konsalt GmbH Hamburg führen wird, beginnt um 9 Uhr.

Das Programm:

9 Uhr: Begrüßung und kurze Einführung durch Senatorin Dr. Beate Hoffmann

9.10 Uhr: "Charakteristik der Mobilfunknetze"; Achim Muth, T-Mobil

9.30 Uhr: Regelungen zum Schutz vor elektromagnetischen Feldern des Mobilfunks und deren Umsetzung; Johannes Grützner, Umweltministerium Kiel

10 Uhr: Rechtsschutzmöglichkeiten des Bürgers gegenüber Elektrosmog; Referenten sind Dr. Wolfgang Ewer und Dr. Rabe, Rechtsanwälte

10.30 Uhr: Diskussion und Kaffeepause

11.30 Uhr: Belastung durch Elektrosmog; Dr. Michael Rahn, Gesundheitsamt

12 Uhr: Auswirkungen des Mobilfunks aus medizinischer Sicht; Dr. Leberecht von Klitzing, Medizinische Universität zu Lübeck

12.30 Uhr: Wirkungen der elektromagnetischen Felder des Mobilfunks, Gefahrenabwehr und Vorsorge; Dr. Olaf Schulz, Bundesamt für Strahlenschutz

13 Uhr: Diskussion bis 13.30 Uhr, danach Mittagspause; ab 14.30 Uhr findet eine Podiumsdiskussion statt.

Ende der Veranstaltung ist gegen 16 Uhr.

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