Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Montag, 22. Juli 2019

Ausgabe vom 02. Oktober 2001

Ja zu Olympia 2012

Bürgerschaft gibt grünes Licht für Bewerbung

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Segelt die olympische Elite 2012 vor Travemünde?

Als einen der letzten Punkte vor Eintritt in den nicht-öffentlichen Teil der Bürgerschaftssitzung haben sich die Gemeindevertreter mehrheitlich dafür ausgesprochen, daß sich die Hansestadt Lübeck beim NOK Deutschland um die Ausrichtung von Teilen der olympischen Spiele 2012 beziehungsweise 2016 bewerben sollte.

Damit ist der allererste von vielen Schritten in Richtung Olympia getan. Der nächste liegt bereits nicht mehr in den Händen Lübecks: Bei der Mitgliederversammlung am 3. November in Hamburg wird das Nationale Olympische Komitee (NOK) entscheiden, daß sich Deutschland um die Ausrichtung der XXX. Olympiade 2012 bewirbt. Ein entsprechender Antrag des NOK-Präsidiums an die NOK-Mitgliederversammlung ist Mitte September in Stuttgart gestellt worden.

Die Bewerbung der einzelnen deutschen Städte beziehungsweise Regionen mit sämtlichen Unterlagen muß dem NOK bis Mitte Mai 2002 vorliegen. An-schließend bewertet das NOK die Kandidaten und trifft eine Entscheidung, die nicht später als Mitte April 2003 getroffen werden soll.

Übrigens: Erst wenn die Bewerbung Deutschlands für 2012 erfolglos bleiben sollte, wird eine Bewerbung für 2016 vorbereitet. Dann allerdings mit denselben Kandidaten.

Bewerbung: 50 000 Euro

Unabhängig von dem genannten Zeitablauf ist die Entscheidung über die Austragung der Segelwettbewerbe. Diese werden vom NOK per Zusatzausschreibung vergeben. Zur Deckung der Kosten des NOK- für Reisen, Beratungsleistungen, Gutachten und ähnliches - muß jede Bewerberstadt 50 000 Euro entrichten, heißt es in einer Mitteilung des NOK. Unabhängig von dieser Summe muß die Hansestadt zuvor geschätzte 75000 Euro für eine Machbarkeitsstudie aufbringen.

Die Kosten spielten bei der Debatte über die Olympiabewerbung allerdings eine untergeordnete Rolle bei den Bürgerschaftsmitgliedern. Lediglich Antje Jansen "maulte" und meinte, Sponsoren sollten gefälligst das Geld für die Machbarkeitsstudie aufbringen. Eine

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