Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Montag, 22. Juli 2019

Ausgabe vom 20. November 2001

Geschichte von unten

30 Autorinnen und Autoren schreiben über die Hansestadt - "Leben in Lübeck"

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Stolz auf das Werk der Lübecker: Herausgeber Gustav Querfurth ; Foto: N. Neubauer

Lübecker und Lübeckerinnen - ganz "normale Menschen", wie der Herausgeber sagt - griffen in die Tasten. Das Ergebnis ist nun auf dem Markt: "Leben in Lübeck", ein 165 Seiten starkes Stück, ist das Werk von 30 Autoren und Autorinnen. In der vergangenen Woche stellte Gustav Querfurth das Buch, er ist im Auftrag des Gemeinnützigen Vereins St. Jürgen Herausgeber, im Audienzsaal des Rathauses vor. Mit von der Partie waren rund die Hälfte der frischgebackenen Schriftsteller, die ihre Geschichten zum Teil vorlasen.

Die Idee zum Buch ist schon drei Jahre alt. "Anlaß war das Jahr der Senioren, das unter dem Motto `Eine Gesellschaft für alle Lebensalter' lief", so Querfurth. Lübecker, ob Frau oder Mann, ob jung oder alt, sollten ein Buch über sich selber machen. Das Ziel: Geschichte von unten schreiben, Geschichte in Geschichten schreiben.

"Unser Vorhaben ist geglückt. Wir haben Beiträge aus allen Generationen. Die jüngste Autorin ist 16 Jahre alt, die älteste 86 Jahre", sagt Querfurth. Ein literarisches Kaleidoskop aus vielen verschiedenen Themen und geschilderten Erlebnissen ist entstanden. Liebeserklärungen an die Hansestadt Lübeck finden sich etwa in dem Buch, mal in Gedichtform auf Plattdütsch, mal als Geschichtchen. Die Autoren reflektieren über "Lübeck bei Nacht", ein Streifzug durch die Diskoszene, den Lebenssinn, über die "Droge schwarzen Tee" und über die "Zustände in Altenheimen".

1000 Stück

Das Buch, das bei Schmidt/Römhild erschienen ist, kostet 18,57 Mark und hat eine Auflage von 1000 Stück. Querfurth rechnet mit einer starken Nachfrage. "Wer weiß, im Januar legen wir vielleicht schon die zweite Auflage auf."

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