Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Dienstag, 16. Juli 2019

Ausgabe vom 23. April 2002

Wege zur Backsteingotik

Die Ausstellung "Gebrannte Größe - Wege zur Backsteingotik" läuft vom 28. April bis zum 3. November in fünf Städten. In den Städten Lübeck, Wismar, Rostock, Stralsund und Greifswald werden jeweils unterschiedliche Aspekte der Epoche thematisiert.

Lübeck zeigt in "Die Hanse - Macht des Handels" im Holstentor die wirtschaftliche, rechtliche und organisatorische Entwicklung der Epoche auf.

Wismar fokussiert in "Bauten der Macht" die Bautechnik jener Zeit. In St. Marien geht es um Fragen, wer die damaligen Großbaustellen organisierte, welche Handwerker an den Bauten beteiligt waren und wie sie finanziert wurden.

Im Kloster zum Heiligen Kreuz in Rostock geht es in "Die Sprache der Steine" um die Backsteinornamentik. Eine 18 Meter lange Bildrolle aus dem 16. Jahrhundert, die Vicke-Schorler-Rolle, zeigt in den Zeichnungen die Vielfalt des Bauschmucks.

Stralsund stellt mit "Maritime Macht" die mittelalterliche Schifffahrt in den Mittelpunkt. Im Kulturhistorischen Museum Katharinenkloster dreht sich alles um die Seewege und Transportmittel im Ostseeraum: Wo und wie wurde die Kogge gebaut, welche Typen gibt es und was wurde mit ihnen transportiert? Zudem schlägt die Ausstellung einen Bogen zur heutigen Zeit und zeigt die Weiterentwicklung damaliger Handelsschiffe zum Containerschiff auf.

"Dialog des Geistes" ist der Titel der Ausstellung in Greifswald. In St. Jacobi werden die Glaubenswelten des Mittelalters aufgezeigt. Die Schau geht den geistigen und religiösen Wurzeln nach. So ist auf einer Papyrusrolle die Geschichte des Christentums dargestellt, zudem erklärt die Ausstellung die Bedeutung der mittelalterlichen Schriften und der Buchkunst.

Der Eintritt kostet jeweils fünf Euro, ermäßigt drei Euro. Mit dem "Paß zur Backsteingotik" , der für zehn Euro zu haben ist, gibt es in allen Ausstellungsstätten 40 Prozent Eintrittsermäßigung.

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