Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Mittwoch, 17. Juli 2019

Ausgabe vom 07. Mai 2002

Bruchlandung in Blankensee

Stabsübung der Berufsfeuerwehr Lübeck:Notfallplan getestet

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Planspiel im Flughafen: Die angenommene Lage wird anhand von Modellen dargestellt.; Foto: M. Langentepe

Eigentlich ist es erst gerade einmal kurz nach 8 Uhr morgens an diesem verregneten Sonnabend. Doch jetzt ist es plötzlich kurz nach 15 Uhr und zahlreiche Einsatzkräfte sind auf dem Weg zum Flughafen Blankensee:Dort ist, so will es das Übungsszenario für diesen Tag, ein Ferienflieger bei der Rückkehr aus Kreta bei der Landung verunglückt. Die Boeing setzt neben der Rollbahn auf, zerbricht und fängt Feuer:Großalarm für Lübecks Rettungskräfte, der Alarmplan für den Flughafen Lübeck-Blankensee wird aktiviert und ausprobiert.

Zum dritten Mal, nach einem zweitägigen Seminar an der Katastrophenschutzschule in Harrislee und einer Stabsübung im Dezember 2000, wird dieses Szenario nun geübt. Die Ziele sind klar:Funktioniert der Alarmplan, sind die Zuständigkeiten des Flughafens und der Führungseinheiten von Berufsfeuerwehr (BF)und des Katastrophenschutzes geregelt, klappt die Zusammenarbeit des Führungsstabes und der Kräfte vor Ort, die diesmal im sogenannten GEO-Container vor dem Flughafenrestaurant untergebracht sind und es schaffen müssen, ihre Kollegen im Stabsraum der BFständig auf dem Laufenden zu halten?

Die Antworten wird die Auswertung der Übung in einigen Wochen geben. Eines war bereits am Sonnabend klar:Die Rettungskräfte von BF, Rettungsdienstenund Katastrophenschutz sind auch für diesen ziemlich unwahrscheinlichen Unglücksfall gut vorbereitet.

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