Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Dienstag, 23. Juli 2019

Ausgabe vom 07. Mai 2002

Finanzieller Spielraum begrenzt

Gesunde Städte-Netzwerk tagte in Lübeck zur Zukunftsfähigkeit des Verbandes

Die Zukunftsfähigkeit des Gesunde-Städte-Netzwerkes (GSN) hat im Mittelpunkt einer Sitzung des GSN in Lübeck gestanden. An der Frühjahrstagung Ende März im Gesundheitsamt wurden die Vertreter der Mitgliedsstädte von Sozialsenator Wolfgang Halbedel begrüßt. Er sagte, es sei im Interesse der Hansestadt Lübeck, die Gesundheitsförderung weiter zu entwickeln. Dabei wies auf den der Bürgerschaft vorgelegten Bericht "Gesundheitswirtschaft /Gesundheitstourismus" hin, mit dem sich die Hansestadt Lübeck der Gesundheitsinitiative des Landes Schleswig-Holstein an-schließt, wie Lübecks GSN-Koordinatorin Susanne Bogenhardt jetzt mitteilte.

An der Tagung nahmen Koordinatorinnen und Koordinatoren der Städte sowie Vertreterinnen der Selbsthilfe aus Greifswald, Rostock , Stralsund und Lübeck teil. Die beteiligten Städte hatten sich 1999 zu einem regionalen Gesunde-Städte-Netzwerk (GSN) zusammengetan, um den Informationsaustausch und die Zusammenarbeit zu stärken. Seit 1990 ist die Hansestadt Lübeck Mitglied im ein Jahr zuvor gegründeten GSN. Federführende Stelle innerhalb der Lübecker Stadtverwaltung ist das Gesundheitsamt.

Bei der Diskussion zur Zukunftsfähigkeit des Gesunde Städte-Netzwerkes in Vorbereitung auf die Mitgliederversammlung in Hamburg vom 5. bis zum 7. Juni kritisierten die Vertreter der Städte die Vorschläge des Gesunde Städte-Sekretariates zu den Finanzen. Hintergrund sind die Haushalte der Kommunen, die nicht ohne weiteres ein stärkeres finanzielles Engagement für das Netzwerk zulassen. Die Vorschläge des Gesunde Städte-Sekretariats Kompetenzzentren zu bilden und die Kooperation mit Verbänden zu stärken, wurden begrüßt.

Die Sitzungsteilnehmer begrüßten zudem, daß die Bundesregierung das Projekt "Indikatoren für eine gesunde und nachhaltige Stadtentwicklung" der Universität Hamburg finanzieren will. Eine entsprechende Zusage liegt vor. An diesem Projekt wird sich auch an die Hansestadt Lübeck beteiligen.

Die Sitzung schloß mit Berichten zu Vorhaben der Gesundheitsförderung in den Mitgliedsstädten. Vorgestellt wurden beispielsweise die Rostocker Umwelt- und Gesundheitstage und das neue Gesundheitsdienstgesetz in Schleswig-Holstein, das die Ziele des Gesunde Städte Netzwerkes aufgenommen hat und in der Hansestadt Lübeck umgesetzt wird.

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