Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Montag, 22. Juli 2019

Ausgabe vom 02. Juli 2002

Initiative "Miteinander" stellt sich vor

Lübecker unterschiedlicher Religionen wollen Zeichen für Frieden setzen

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Ilhan Isözen; Foto: N. Neubauer

Rachel Fink ist Jüdin, Ilhan Isözen ist mit dem islamischen Glauben aufgewachsen. Beide wohnen sie in der Hansestadt. "Der Frieden im Nahen Osten liegt nicht in unserer Hand, aber wir können versuchen zu vermeiden, daß in unserem Umfeld die Stimmung eskaliert", sagt Rachel Fink von der jüdischen Gemeinde in Lübeck. Deshalb hat sie gemeinsam mit in Lübeck lebenden Muslimen, Christen und Angehörigen anderer Kulturen und Weltanschauungen die Initiative "Miteinander" gegründet, die sich in der vergangenen Woche auf dem Schrangen vorstellte.

Seit April haben sich Isözen, Fink und weitere Mitglieder der Initiative rund einmal die Woche getroffen. Zunächst um sich überhaupt kennenzulernen. "Wenn man die Entstehung von Gewalt vermeiden will, darf man sich nicht als Gegner verstehen, sondern muß aufeinander zugehen", sagt Fink.

Die Initiative will für einen friedliches Miteinander der Lübecker und Lübeckerinnen werben - welcher Religion sie auch angehören. Sie setzt sich für Toleranz gegenüber anderen Religionen und Weltanschauungen ein und will den Dialog fördern. Gemeinsam wollen die Mitglieder von "Miteinander" Projekte und Aktionen entwickeln, wie etwa jene Informationsveranstaltung auf dem Schrangen. Sechs Gruppierungen beteiligten sich: die Eine Welt-Initiative, Lubeka, die jüdische Gemeinde, die Interkulturelle Begegnungsstätte, die Zentralmoschee und die Bahai-Gemeinde.

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