Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Mittwoch, 17. Juli 2019

Ausgabe vom 25. Februar 2003

Editorial

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Kreativ zu sein, Ideen zu haben, kann nichts Schlechtes sein und zahlt sich häufig sogar aus. In der vergangenen Woche hat sich dies erst gezeigt, als einige der Lübecker Schulen, die sich bei dem Wettbewerb "Schulen für Olympia" beteiligt hatten, Preise in einer stattlichen Höhe einstreichen durften: insgesamt 45 000 Euro. Glück haben jene Lehranstalten, die in diesem Jahr nicht durch Kreativität glänzen konnten: Es gibt ein nächstes Mal und auch dann werden wieder hohe Summen an die einfallsreichsten Schulen verteilt.

Manchmal aber, liebe Leser und liebe Leserinnen, kann man sich nur an den Kopf fassen, bei den Dingen, die menschliche Hirne ausbrüten. Wir wollen jetzt nicht auf den kreativen Wahlkampf der politischen Parteien in der Hansestadt Lübeck hinaus. Obgleich Spötter wohl sagen, daß teilweise diese Art der Kreativität in die Kategorie des "Sich-an-den-Kopf-fassen-müssen" passen würde.

Nein, darum geht es uns nicht. Wir fassen uns an den Kopf, genauer gesagt an die Stirn. Denn die haben nun britische Werbe- und Marketingexperten entdeckt. Sie regen an, die Fläche der Stirn an Unternehmen zu vermieten. Liebe Leserin, lieber Leser, wenn sie momentan nichts Besseres zu tun haben oder sich ein Zubrot verdienen möchten, dann laufen sie doch einfach mal ein paar Stunden Reklame.

Ihre SZ-Redaktion

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