Ausgabe vom 02. September 2003
Sozialhilfeempfänger reinigen Spielplätze

Die Sitzverteilung in der Bürgerschaft; Grafik: Mikado
Sozialhilfeempfänger, die bei der g/a/b beschäftigt sind, sollen sich künftig um rund 230 Spielplätze kümmern. Das haben SPDund CDUgegen die Stimmen der FDP und der Grünen entschieden. "Wir schlagen damit zwei Fliegen mit einer Klappe", sagte Roswitha Kaske (CDU). Kinder freuten sich über die sauberen Plätze, und Sozialhilfeempfänger bekämen eine sinnvolle Arbeit. "Ich sehe die Stadt in der Pflicht", sagte Carl Howe (Grüne), der dafür plädierte, weitere Stellen einzurichten, um die Spielplätze in Schuß zu halten. Dr. Michaela Blunk zweifelte, ob Sozialhilfeempfänger die passende Ausbildung mitbrächten, zumal der TÜV die Flächen abzunehmen habe. Ihren Vorschlag, die Hansestadt könne Unternehmen diese Aufgabe übertragen, lehnte Roswitha Kaske ab: "Die Stadt hat kein Geld, um Private zu beauftragen."




