Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Sonntag, 16. Dezember 2018

Ausgabe vom 23. September 2003

Willy-Brandt-Preis verliehen

Günter Grass hielt erstmals politische Rede in literarischer Form

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Die norwegische Kulturministerin Valgerd Svarstad Haugland mit den Preisträgern Dr. Nils Morten Udgaard und Professor Einhart Lorenz (2. v.r.) sowie Günter Grass und dem Parlamentarischen Staatssekretär Franz Thönnes; Foto: M. Langentepe

Am Donnerstag sind der norwegische Journalist Nils Morton Udgaard, außenpolitischer Redakteur der Tageszeitung Aftenposten, und der in Norwegen lebende deutsche Historiker Professor Einhart Lorenz mit dem Willy-Brandt-Preis der norwegisch-deutschen Willy-Brandt-Stiftung ausgezeichnet worden. Knapp 200 geladene Gäste nahmen an der Festveranstaltung im Behnhaus/Drägerhaus teil, darunter zahlreiche Bundes- und Landtagsabgeordnete und auch Lothar Späth, bis vor kurzem Vorstandsvorsitzender von Jenoptik AG.

Sie alle erlebten eine Veranstaltung, in der alle Redner die vielen Kontakte zwischen Lübeck und Norwegen hervorhoben und daran erinnerten, welch' weitblickender und heute auch beim politischen Gegner angesehener Ausnahmepolitiker Lübecks Ehrenbürger Willy Brandt war. Den Gästen bot insbesondere Günter Grass eine Überraschung: In seinem Beitrag "Zu Tisch mit Legenden" hielt er erstmals eine politische Rede in literarischer Form. Sie ist nachzulesen unter www.luebeck.de in der Rubrik "Aktuelles".

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