Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Mittwoch, 24. Juli 2019

Ausgabe vom 05. Mai 1998

Soziales Engagement

Bundesverdienstkreuz für Sigrid Warnicke

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Sigrid Warnicke; Foto: Privat

Das ehemalige Bürgerschaftsmitglied Sigrid Warnicke (SPD) wurde mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet. Die mittlerweile als Bürgerbeauftragte des Landes Schleswig-Holstein in Kiel tätige Sozialpolitikerin habe sich auf kommunaler und sozialer Ebene für das Allgemeinwohl besonders verdient gemacht, heißt es in der Begründung der Auszeichnung.

Warnicke trat 1970 in die SPD ein. Ihre ehrenamtliche Tätigkeit begann 1973. Bevor sie 1974 in die Lübecker Bürgerschaft gewählt wurde, arbeitete sie bereits im Ausschuß für Vertriebene, Flüchtlinge und Kriegsgeschädigte mit.

In der Bürgerschaft hat sie in neun Ausschüssen mitgearbeitet, dem Personalausschuß stand sie fünf Jahre als Vorsitzende vor. Von 1978 bis 1983 gehörte sie dem Personalausschuß des Deutschen Städtetages, Landesverband Schleswig-Holstein, an.

Ihr großes Engagement für die Belange der Bürgerinnen und Bürger der Hansestadt wurde 1983 mit der Senatsplakette gewürdigt. Mit der Wahl als Abgeordnete des Schleswig-Holsteinischen Landtages 1983 gab sie diese Tätigkeit in der Bürgerschaft auf. Neben zahlreichen ehrenamtlichen Verpflichtungen und Tätigkeiten in Ausschüssen hat Warnicke vielen Menschen große Hilfestellung geben können, die in sehr schwierigen Lebenssituationen Unterstützung bedurften. Mit großer Fachkompetenz und in selbstloser und aufopfernder Weise hat sich Sigrid Warnicke der sozial schwachen und in der Gesellschaft benachteiligten Menschen angenommen. Sigrid Warnicke erhielt das Bundesverdienstkreuz bereits am 24. März.

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