Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Samstag, 20. Juli 2019

Ausgabe vom 09. März 2004

Geflügel muß gemeldet werden

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Die Hansestadt registriert Hahn und Huhn; Foto: N. Neubauer

Wer in Lübeck Federvieh hält, muß dies der Hansestadt melden. Das teilt der Bereich für Gewerbeangelegenheiten mit. Hintergrund sind die in südostasiatischenStaaten grassierenden Seuchen. Mit der in diesem Zusammenhang vom Verbraucherschutzministerium erlassenen Eilverordnung wurde die bestehende Pflicht, das Halten von Hühnern anzuzeigen, erweitert. Wer also Hühner, einschließlich Perl- und Truthühner, oder auch Enten, Gänse, Fasane, Rebhühner, Wachteln und Tauben hält, muß dies melden.

"Die Gefahr, daß die Geflügel-pest hier auftaucht, ist nicht allzu groß. Es besteht kein Grund zur Verunsicherung", meint Dr. Andreas Müller-Buder, im Bereich Gewerbeangelegenheiten zuständig für die Veterinärüberwachung. Weder Tierhalter noch Verbraucher müssen sich Sorgen machen. "Es handelt sich nur um eine Sicherheitsmaßnahme." Wenn wider Erwarten doch eine Geflügelseuche ausbreche, sei es jedoch wichtig, die Orte, wo Federvieh gehalten werde, registriert zu haben, um etwa die Tiere zu impfen. Wer Federvieh hält, auch wenn es nur ein paar Hühner oder Enten sind, meldet sich unter der Telefonnummer 122-12 49.

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