Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Donnerstag, 18. Juli 2019

Ausgabe vom 18. Januar 2005

CDU: Reinhardt ist eine Gefahr für die Weihnachtsstadt Lübeck

V.i.S.d.P.: Klaus Puschaddel

CDU

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Autor: Michael Koch

Wir fordern den SPD-Fraktionsvorsitzenden auf, in der Auseinandersetzung um die Marketingumlage auf dem Weihnachtsmarkt wieder zur Sachlichkeit zurückzukehren. In der letzten Sitzung des Wirtschaftsausschusses waren fast alle Beteiligten bemüht den Vorgang mit der gebotenen Sachlichkeit aufzuklären. Einzig der SPD-Fraktionsvorsitzende gab deutlich zu erkennen, dass er keinerlei Interesse an Erläuterungen und Aufklärung durch den Schaustellerverband hat. Stattdessen versteigerte er sich in haltlose Verdächtigungen, die sich nahtlos einreihten in die unsachlichen und abwegigen Beschimpfungen - wie etwa dem Vorwurf der "Mafia - Methoden" - , so in der Presseberichterstattung der letzten Wochen zu lesen war. Dieser vom Fraktionsvorsitzenden der SPD völlig sinnlos vom Zaun gebrochene Kleinkrieg gegen die Lübecker Schausteller schadet dem guten Ruf der Weihnachtsstadt Lübeck und verun-glimpft unseren weit über die Grenzen Schleswig - Holsteins bekannten Weihnachtsmarkt. Wir fordern die SPD-Fraktion auf, ihren wieder einmal wild gewordenen Vorsitzenden an die Zügel zu nehmen und sich einer sachlichen Aufklärung der Vorgänge nicht zu versperren. In der Sache selbst geht es am Ende einzig um die Frage, ob die Werbemaßnahmen für den Weihnachtsmarkt - die seit Jahren über eine freiwillige Umlage unter den rd. 120 Beschickern des Weihnachtsmarktes finanziert wird - weiterhin ehrenamtlich von den Schaustellern organisiert wird, oder ob - nur weil 4-5 Beschicker ihre finanzielle Beteiligung verweigern - die Werbemaßnahmen durch hoheitlichen Akt von der Stadt vorgenommen werden müssen. Wir sind der Auffassung, dass die Verwaltung nicht neue, zusätzliche Aufgaben benötigt. Im Gegensatz zur SPD wollen wir keine zusätzlichen Verwaltungsaufgaben für die Stadt schaffen, deren Kosten am Ende die Besucher des Weihnachtsmarktes zu zahlen haben.

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