Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Dienstag, 16. Juli 2019

Ausgabe vom 29. März 2005

Eine Spende der anderen Art

Indian-Restaurant denkt an die "vergessenen Kinder"

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Nachtan und Baljit Singh (Restaurant-Inhaber), Unicef Lübeck Leiterin Ingrid Stockfisch, Manpreet Kaur und Jashkanbeep sowie Gerda Hermann-Dehn bei der Spendenübergabe; Foto: msn

300 Euro für vergessene Katastrophengebiete spendete das indische Restaurant "TAJ" in der Großen Burgstraße 59 an Unicef, die an Ingrid Stockfisch und Gerda Hermann-Dehn, ehrenamtliche Mitarbeiterinnen der Kinderhilfsorganisation, von Inhaber Balijt Singh übergeben wurde. "Für Sri Lanka habe ich bereits gespendet, jetzt möchte ich etwas für die Kinder tun, die Unicef unterstützt", so der Restaurant-Inhaber.

Unicef hat sich zum Motto gemacht, nach der großen Flutkatastrophe in Südostasien die vergessenen Katastrophengebiete auf der Welt wieder etwas in den Blickpunkt zu richten und dort, neben der Unterstützung für die Tsunami-Opfer, Hilfe zu leisten. "Momentan stehen der Sudan und Kongo im Zentrum des Engagements", so Ingrid Stockfisch. "In der Krisenregion Dafour, Sudan, sind 1,6 Millionen Menschen auf Hilfe angewiesen". Dort lebende Kinder würden oft das fünfte Lebensjahr nicht erreichen, und die, die älter werden, würden als Kindersoldaten missbraucht und mit Drogen zugepumpt und müssten resozialisiert werden, ergänzt die Leiterin von Unicef Lübeck, in dem sich 20 Frauen und ein männlicher Helfer engagieren.

Unicef nimmt einen großen Teil seiner Gelder neben Spenden über den Grußkarten-Verkauf ein. Sie sind im Unicef-Laden in der Elswigstraße erhältich, der montags von 10 bis 13 Uhr geöffnet ist. msn

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