Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Mittwoch, 17. Juli 2019

Ausgabe vom 12. April 2005

Poller-Diskussion

Bauausschuss äußert sich zum Thema

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Sollen nun kein Streitthema mehr sein: Lübecks Poller³.; Foto: M. S. Niemann

Nachdem die Bürgerschaft das Thema "Poller" am 24. Februar an den Bauausschuss überwiesen hatte, wurde dort nach mehrmaliger Vertagung am 4. April einstimmig der Bericht zur Kenntnis genommen und entschieden, dass die Verwaltung keine weiteren Nachweise zu den Gründen des Aufstellens von Pollern vorlegen braucht.

Hintergrund hierfür war zum einen, dass seitens der Bauverwaltung überzeugend dargestellt werden konnte, dass die Verkehrssicherheit der alleinige Grund für das Aufstellen der Poller ist. Manfred Uhlig von der Straßenverkehrsbehörde führte dazu aus, dass Verwaltungsseitig wie bei jedem Verkehrszeichen die Möglichkeit bestehe, auf Nachfrage zu einzelnen Standorten die Notwendigkeit zum Beispiel auch eines Pollers zu überprüfen. Die Verwaltung werde Problemfällen uneingeschränkt nachgehen. Im übrigen sollten aber die Personalkapazitäten nicht für Statistiken sondern für Verbesserungen im Straßenverkehr eingesetzt werden, zum Beispiel bei der Beseitigung von Unfallschwerpunkten oder zur Verbesserung der Sicherheit von Kindern auf Schulwegen.

Der Bauausschuss entschied danach einstimmig, dass der Aufwand für eine exakte Kartierung aller Poller in der Altstadt zu groß ist und somit das Thema allenfalls einzelfallbezogen weiterhin thematisiert werden sollte. Dem widersprach auch nicht der Vertreter der FDP.

Bausenator Boden begrüßt diese Entscheidung in der Hoffnung, dass nun der Fokus wieder auf wichtige Projekte gelenkt werden könne und wieder mehr Sachlichkeit in die Diskussion eintritt.

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