Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Dienstag, 16. Juli 2019

Ausgabe vom 24. Mai 2005

Unesco-Kommission befürwortet P&C-Bau

Weitere geplante Arbeiten in Augenschein genommen

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Die Unesco-Kommission mit Vertretern der Stadt, PC sowie dem Architekten von PC auf dem Rathausmarkt.; Foto: msn

Vergangenen Dienstag begutachteten zwei Vertreter der Unesco-Kommission Lübecks Innenstadt und speziell die westliche Randbebauung des Rathausmarktes. Im Mittelpunkt stand das Geschäftshaus Peek&Cloppenburg, dessen Architektur vom Düsseldorfer Architekturbüro Ingenhoven Anerkennung bei der Kommission fand. "Es ist ein qualtiätsvolle und gut durchdachte Architektur", so Birgitta Ringbeck, die deutsche Vertreterin von Unesco. Es würde sich im Laufe der Zeit herausstellen, ob der das Geschäftshaus städtebaulich angepasst sei.

Im Jahr 2002 attestierte die Kommission den Bauplänen des Gebäudes die Vereinbarkeit mit dem Weltkulturerbe. Seit 1987 ist die Lübecker Altstadt in der Liste des "Kultur- und Naturerbes der Welt" aufgenommen.

Weitere Themen der Diskussion waren die Bauarbeiten am Kanzleigebäude, die für "behutsam und denkmalverträglich" befürwortet wurden, der Haerder-Komplex, das Gründerviertel, das Hotel Schmiedestraße und der Bau des Stadthauses neben Peek&Cloppenburg. Dieser Bau sollte allerdings in den Augen von Birgitta Ringbeck "nicht der Architektur des Geschäftshauses nachempfunden sein". Sie verwies auf die Bedeutung der "Dachlandschaften", die im Zeitalter zunehmenden Flugverkehrs immer bedeutender würden.

"In Lübeck ist die Dachlandschaft kompakt, und das sollte sie auch bleiben", so die Expertin. Gleichzeitig bat Ringbeck die Verantwortlichen, Unsesco über die geplanten Schritte auf dem Laufenden zu halten. msn

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