Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Donnerstag, 18. Juli 2019

Ausgabe vom 24. Mai 2005

CDU schwenkt bei Fußgängerzone auf SPD-Kurs ein

V.i.S.d.P. Peter Reinhardt

SPD

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Autor: Peter Reinhardt

Ansiedlungswillige Unternehmen können sich auch in der Zukunft auf eine wohlwollende Unterstützung ihrer Pläne durch die SPD verlassen. Handel, Grundeigentümer und Verwaltung stehen in der Pflicht Hand in Hand die nötigen Voraussetzungen zu schaffen. Die SPD begrüßt es sehr, dass die seit vielen Jahren beklagte Investitionsblockade mitten im Herzen der Stadt endlich überwunden ist. Der geplante Neubau mit Supermarkt, Elektrofachmarkt, Parkmöglichkeiten und anderen Handels - und Freizeitnutzungen auf dem ehemaligen Haerder - Grundstück wird die Altstadt weiter aufwerten und neue Arbeitsplätze schaffen. Die von der CDU angeregte Ausweitung der Fußgängerzone wird seit langem von der SPD mit Nachdruck gefordert. Sie ist Teil eines Gesamtkonzeptes, um die das Stadtbild prägenden inner-städtischen Plätze wie den Ko-berg, den Schrangen und den Klingenberg im Sinne einer le-benswerten Altstadt aufzuwerten. Die Bürgerschaft hat auf Antrag der SPD, gegen die Stimmen der CDU, bereits im Oktober 2002 beschlossen, die Verwaltung aufzufordern, einen Bericht vorzulegen, wie die Fußgängerzone Breite Straße attraktiver gestaltet und über Sandstraße und Klingenberg hinweg bis zur Mühlenstraße ausgeweitet werden kann. Wir wären längst weiter, wenn in den vergangenen Jahren die CDU nicht ständig Sand ins Getriebe gestreut und die überfälligen Weichenstellungen für eine Neuordnung des innerstädtischen Verkehrs verhin-dert hätte.

Es bleibt abzuwarten, ob sich der CDU-Fraktionsvorsitzende Klaus Puschaddel mit seinem erneuten Einschwenken auf seit langem von der SPD vertretene Positionen gegen diejenigen Kräfte durchsetzen kann, die ständig lautstark ihre rückwärts gewandte Forderung nach mehr Durchgangsverkehr in der Altstadt wiederholen.

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