Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Mittwoch, 17. Juli 2019

Ausgabe vom 21. Juni 2005

Eichholz benötigt ein Nachbarschaftsbüro

V.i.S.d.P: Klaus Puschaddel

CDU

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Autorin: Roswitha Kaske

Die CDU-Fraktion hatte sich bereits im Februar 2004 für den Erhalt der bestehenden Nachbarschaftsbüros in Lübeck ausgesprochen und damit einen Vorschlag des Bürgermeisters zur Schließung dieser bewährten Einrichtungen verworfen. Wir wissen, dass Nachbarschaftsbüros überall dort, wo sie eingerichtet wurden, den Dreh- und Angelpunkt vielfältiger sozialer Aktivitäten bilden. Ihre Angebote, wie z. B. Schülerfrühstück, Sprachkurse und Schularbeitenhilfe tragen maßgeblich zur sozialen Stabilität in den jeweiligen Stadtteilen bei. Im Rahmen einer sehr gut besuchten öffentlichen Sitzung der CDU-Fraktion für die Stadtteile Marli-Brandenbaum-Eichholz wurde deutlich, dass im Stadtteil Eichholz ein dringender Bedarf für ein Nachbarschaftsbüro besteht. Wir haben daher hierzu einen Antrag zur Bürgerschaftssitzung am 23. Juni 2005 eingereicht. Mit unserem Antrag wird der Bürgermeister beauftragt, zur Stärkung der vorbeugenden Sozialarbeit in Eichholz in Absprache mit den Wohnungsbaugesellschaften ein Konzept zu erstellen, mit dem Ziel, ein Nachbarschaftsbüro im Bereich Behaimring/Huntenhorster Weg in dem dortigen Wohnungsbestand zu errichten. Dabei soll auch geprüft werden, ob das Nachbarschaftsbüro Eichholz personalkostenneutral für die Hansestadt Lübeck eingerichtet werden kann, indem die Betreuung durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der anderen Nachbarschaftsbüros mit wahrgenommen wird. Die CDU - Fraktion erwartet, dass der Bürgerschaft spätestens zur Sitzung im September 2005 ein entsprechendes Konzept vorgelegt wird.

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