Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Dienstag, 16. Juli 2019

Ausgabe vom 27. September 2005

Soziale Herz" des Hochschulsstadtteils

Einweihung des Stadtteilzentrums - Baukosten geringer als geplant

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Die kleinen und großen Bewohner des Hochschulstadtteils feierten mit Politik, Architekten und künftigem Persolal die Eröffnung des Zentrums. ; Foto: M. S. Niemann

Es tut sich was in Lübecks jüngstem Stadtteil. Fast genau einen Monat nach der Eröffnung des Carlebach-Parks folgte vergangenen Freitag die Einweihung des Stadtteilzentrum, das sich als Mittelpunkt für Bewohnerinnen und Bewohner etablieren soll. Das Gebäude stellt somit den zweiten Punkt in der Achse dar, zu der sich künftig noch der Marktplatz und ein Einzelhandelszentrum gesellen werden.

Als kultureller Mittelpunkt finden sich im Zentrum die Grundschule mit acht Klassenräumen, eine Kindertagesstätte und der Jugendtreff (beides unter Trägerschaft vom CVJM), eine Polizeistation, ein Forum für kulturelle Veranstaltungen, eine 2-Feld-Sporthalle sowie die kirchliche Einrichtung "Oase" - ein Angebot der Gemeinde "Kreuz-Kirche" in St. Jürgen - und das Studentenpastorat.

Im Frühjahr 2002 lobte die Hochschulstadtteil Entwicklungsgesellschaft (HEG) die Planung des Stadtteilzentrums aus, den erten Platz errangen die Düsseldorfer Architekten "pier7", die die Umsetzung realisierten. Die Grundstücksgröße beträgt 8.600 Quadratmeter, 3.630 Quadratmeter sind bebaute Fläche.

"Mit dem Zentrum ist ein weiterer wichtiger Baustein im Hochschulstadtteil geschaffen worden. Es geht voran", so Bürgermeister Bernd Saxe auf der Eröffnung. Bausenator Franz-Peter Boden hält die Kombination der verschiedenen Einrichtungen sehr gelungen: "Durch diese Vielfältigkeit ist ein echter sozialer Mittelpunkt entstanden". Erfreulich sei zudem die Tatsache, dass die geplanten Baukosten unterschritten werden konnten. "Von den ursprünglich geplanten neun Millionen Euro wurden nur 8,2 Millionen verbaut". Doch trotz sparsamen Umgangs mit den Kosten wurde nicht an den Materialien gespart worden, versichert der Senator. Es sei darauf geachtet worden, ein freundliches, für Kinder und Jugendliche anregendes sowie sicheres Zentrum zu errichten.

Dass die Polizeistation künftig gute Jugendarbeit machen werde, ist sich HEG-Aufsichtsratsvorsitzender Henri Abler sicher. "Durch die Integration der Kita, Grundschule, Jugendtreff und Polizei unter einem Dach, können Sie früh damit anfangen", sagte Abler mit einem freundschaftlichen Zwinkern zu Andreas Zander, der die Polizeistation leiten wird. Von Kultursenatorin Annette Borns, zuständig für den Bereich Schule und Sport, erhielten die verschiedenen Einrichtungen ihre symbolischen Schlüssel.

Mit Musik, Kaffee und Kuchen, dem Spielmobil, Kinderaufführungen und buntem Programm feierten Klein und Groß die Eröffnung bis in die frühen Abendstunden. msn

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