Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Dienstag, 16. Juli 2019

Ausgabe vom 16. Juni 1998

Abbau des Defizits

Bürgermeister stellt Eckwerte für 1999 vor

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Innnerhalb von zwei Jahren verschwindet der Fehlbedarf von über 28 Millionen Mark. Erreicht werden soll das durch Effizienzsteigerung; SZ-Grafik

In der Hauptausschußsitzung am vergangenen Dienstag hat Bürgermeister Michael Bouteiller die Eckwerte für den Verwaltungshaushalt 1999 vorgestellt. Ein besonderes Augenmerk galt dabei dem Abbau des Fehlbedarfs 1998 von 28, 7 Millionen Mark. Laut Bürgerschaftsbeschluß müssen davon im nächsten Jahr 15 Millionen und im Jahr 2000 noch einmal 13,7 Millionen eingespart werden. Wird diese Vorgabe erfüllt, gibt es zur Jahrtausendwende wieder einen ausgeglichenen Haushalt in der Hansestadt.

Die notwendigen Einsparungen müssen von allen sechs Fachbereichen erbracht werden. Die jeweiligen Einsparsummen werden je nach Größe und Leistungsumfang der einzelnen Fachbereiche festgelegt. In den Aufgabenbereichen Schule und Jugend im Fachbereich vier (Kultur) werden allerdings keine Leistungseinschränkungen vorgenommen.

Nach Gesprächen zwischen den Fachbereichsleitungen und dem Bürgermeister sollen die Reduzierungen vorrangig durch Effizienzsteigerungen erreicht werden und nicht durch Leistungseinschränkungen.

Der Fachbereich eins (Bürgermeister) soll im kommenden Jahr 1,6 Millionen Mark einsparen, der Fachbereich zwei (Wirtschaft) 1,5 Millionen und der Fachbereich drei (Umwelt) 1,9 Millionen. Im Fachbereich vier (Kultur) müssen 2,2 Millionen Mark rediziert werden und im Fachbereich 6 (Stadtplanung) 1,6 Millionen. Der Fachbereich fünf (Soziales) muß 1999 neben der Restvorgabe aus 1998 (841 000 Mark) weitere 5,359 Millionen einsparen, insgesamt also 6,2 Millionen Mark weniger ausgeben.

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