Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Dienstag, 16. Juli 2019

Ausgabe vom 03. Oktober 2006

Für die genauere Zielfindung

Neue Stadtinformationsanlagen und ein neues Plakat bieten bessere Übersicht

Künftig haben es Touristen, aber auch Einheimische in Lübeck noch einfacher, sich zurecht zu finden. Die Firma Ströer Deutsche Städte Medien entwickelte in Zusammenarbeit mit der Lübeck Travemünde Tourist-Service GmbH (HLTS) neue Stadtpläne, auf denen die in der Nähe liegenden Ziele aus den Bereichen Kultur, Sehenswürdigkeiten, Kirchen und Shopping prägnant aufgezeichnet sind. "Neu ist hierbei auch, dass von den einzelnen Standorten aus für jeweils fünf Orte in der Nähe die Entfernung in Meter genannt ist", erklärt Jürgen Lotzin, Niederlassungsleiter der Ströer DSM GmbH Lübeck. So sei jeder Stadtplan individuell gestaltet und Ortskundige könnten schnell zum gewünschten Ziel finden.

Bei dem Info-Stand, der vergangene Woche am Lindenplatz/Ecke Konrad-Adenauer-Straße aufgestellt wurde, sind die Orte in der Nähe das Rathaus, das Holstentor, Buddenbrookhaus, die Petri-Kirche und die Breite Straße. Die Stadtinformationsanlage ist eine von zwölf neu installierten Anlagen, die zu den anderen 37 bereits bestehenden hinzukamen und nun mit dem neuen Stadtplakat an großen Parkplätzen am Altstadtrand und an zuführenden Hauptverkehrsstraßen sowie in Travemünde aufgestellt sind. Das Layout für die Travemünder Tafeln ist - natürlich - in Blau gehalten, während die Lübecker Tafeln durch kräftiges Rot auf sich aufmerksam machen. Das Aufstellen der neuen Anlagen, das Entwerfen, den Druck der Plakate und die Pflege in den kommenden Jahren kosten rund 90.000 Euro, die von der Ströer DSM getragen werden. Die "Haltbarkeit" der Info-Tafeln bezeichnet Lotzin mit drei bis vier Jahren. "Dann haben sich wieder einige Dinge in Lübeck geändert. Es wurden Häuser neu gebaut oder abgerissen, was dann eine Aktualisierung notwendig macht".

Die Stadtinformationstafeln wurden dem Willen der Bürgerschaft folgend aufgestellt, was Dieter Meyer vom Bereich Verkehr begrüßt: "Manchmal sind es die kleinen Dinge, über die sich Menschen freuen", sagt der 64Jährige. Die Info-Tafeln gehören für ihn auf jeden Fall dazu.msn

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