Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Sonntag, 21. Juli 2019

Ausgabe vom 24. Oktober 2006

B e k a n n t m a c h u n g

Planfeststellung für den Neubau der Bundesautobahn A 20 - Nord-West-Umfahrung Hamburg;

Teilstrecke von der Bundesstraße 206 westlich Wittenborn (mit vorläufiger Einmündung in die Bundesstraße 206 Richtung Bad Bramstedt)

bis zur Bundesstraße 206 westlich Weede (im Anschluss an das Ende der Teilstrecke Geschendorf-Weede) von Bau-km 1+015 bis Bau-km 10+950

einschließlich

* Herstellung des Autobahnkreuzes BAB A 21/BAB A 20 bei Bau-km 6+171 mit Überführung der BAB A 21 (BW 5.07), Einziehung der Anschlussstelle Segeberg - Nord (A21/B206) sowie Ausbau der BAB A 21 von Betriebs-km 42+500 bis Betriebs-km 46+348,959 einschließlich Anbau von Standstreifen

* Vollausbau der bestehenden halbseitigen Anschlussstelle K 61/A 21 südwestlich von Schackendorf sowie Ausbau der K 61 auf ca. 1276m (Achse 310)

* Verlegung der K 73 auf die Ostseite von Wittenborn und Anbindung an die B 206 östlich von Wittenborn sowie Neubau einer Anschlussstelle im Zuge der verlegten K73 mit der BAB A 20 bei Bau-km 2+800 (BW 5.02)

* Querung des Fahrenkruger Moorgrabens im Zuge der BAB A 20 (BW 5.03) bei Bau-km 3+532)

* Verlegung der K 47 im Kreuzungsbereich mit der BAB A 20 auf ca. 300m Länge und Überführung (BW 5.04) bei Bau-km 4+211

* Verlegung der B 432 auf die Westseite der BAB A 21 auf einer Gesamtlänge von ca. 2.340m, Verknüpfung mit der auf ca. 300m Länge verlegten B 206 mittels eines Kreisverkehrsplatzes und Überführung über die BAB A20 bei Bau-km 5+602 (BW5.06) und Einschwenkung auf die vorhandene B 206

* Herstellung einer 250m langen Talbrücke (BW 5.08) im Zuge der BAB A20 über die Trave von Bau-km 6+465,5 bis Bau-km 6+715,5

* Neubau und Verlegung der Straße "Am Klärwerk" und Überführung über die BAB A20 bei Bau-km 7+489 (BW 5.09)

* Querung des Nelkengrabens bei Bau-km 7+639 (BW 5.10) und naturnahe Verlegung des Nelkengrabens auf ca. 80m Länge

* Herstellung eines ca. 450m langen Wanderweges mit Querung der BAB A 20 bei Bau-km 8+828 (BW. 5.11)

* Herstellung einer ca. 369m langen Talraumbrücke im Zuge der BAB A20 im Bereich der Ortsgrenze zwischen Bad Segeberg und Klein Gladebrügge von (BW 5.12) von Bau-km 9+269 bis Bau-km 9+638. Im Zuge dieser Brücke wird die Landesstraße 83 sowie die Bahnstrecke Neumünster - Bad Oldesloe in unveränderter Lage unterführt

* Neubau der Anschlussstelle BAB A 20 an die verlegte Kreisstraße 7 unter Aufhebung der bestehenden Anschlussstelle B 206/K7. Die verlegte B 206 wird im östlichen Brückenfeld von BW 5.12 unter der A20 hindurchgeführt und schließt südlich der BAB A20 mittels Kreisverkehr an die verlegte K 7 an. In Richtung Norden unterquert die verlegte K 7 die BAB A20 bei Bau-km 9+846 (BW 5.13)

* Verlegung der vorhandenen 110 KV - Freileitung (Strecke 126A) im Bereich von Bau-km 9+220 bis Bau-km 9+900 auf die Nordseite der BAB A20 auf einer Gesamtlänge von ca. 900m

* Herstellung von neuen Wirtschaftswegen als Ersatz für Im Zuge der Maßnahme aufgehobene oder unterbrochene Wirtschaftswege im Bereich der Baumaßnahme

* Anordnung von einem Absetzbecken und neun Absetz- und Regenrückhalte- bzw. Versickerungsbecken beidseitig im Nahbereich der BAB A20

* Anordnung von Lärmschutzwällen und Lärmschutzwänden sowie Gestaltungswällen im Nahbereich der BAB A20 und BAB A21 im Bereich der Ortslagen Wittenborn, Högersdorf, Schackendorf, Klein Gladebrügge und Bad Segeberg

* Ausweisung von passiven Lärmschutzansprüchen dem Grunde nach

* Anordnung von Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen im Rahmen des Land-schaftspflegerischen Begleitplanes im Nahbereich der BAB A20 in den Ge-markungen Bark, Schafhaus, Wittenborn, Fahrenkrug, Högersdorf, Klein Gladebrügge, Mielsdorf, Schackendorf und Bad Segeberg sowie trassenfern in den Gemarkungen Heilshoop, Mönkhagen, Arfrade, Krumbek, Groß Steinrade und Goldenbek

sowie weitere aus den Planunterlagen ersichtliche Maßnahmen auf dem Gebiet der Stadt Bad Segeberg und der Gemeinden Bark, Wittenborn, Högersdorf, Fahrenkrug, Klein Gladebrügge, Schackendorf, Weede, Pronstorf, Mönkhagen, Heilshoop, Stockelsdorf sowie der Hansestadt Lübeck

I. Der Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein, Niederlassung Lübeck -Projektgruppe A 20- hat für das Bauvorhaben ein Planfeststellungsverfahren nach dem Bundesfernstraßengesetz beantragt. Zweck der Planfeststellung ist es, alle durch das Vorhaben berührten öffentlich-rechtlichen Beziehungen zwischen dem Träger der Straßenbaulast und den Behörden sowie den durch den Plan Betroffenen rechtsgestaltend zu regeln.

II. Im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens führe ich das Anhörungsverfahren durch, in dem die für und gegen den Plan sprechenden Gründe deutlich gemacht werden sollen.

Der Plan (Zeichnungen und Erläuterungen) sowie die entscheidungserheblichen Unterlagen über die Umweltauswirkungen liegen in der Zeit

vom 14. November 2006 bis einschließlich 14. Dezember 2006

im Rathaus der

Stadt Bad Segeberg

- Erdgeschoss -

Abteilung Bauen und Umwelt

Lübecker Straße 9

23795 Bad Segeberg

während der folgenden Zeiten:

Montag bis Mittwoch 08.00 Uhr bis 17.00 Uhr

Donnerstag 08.00 Uhr bis 18.00 Uhr

Freitag 08.00 Uhr bis 13.00 Uhr

in der Amtsverwaltung des

Amtes Trave-Land

- Zimmer 17 -

Waldemar-von-Mohl-Straße 10

23795 Bad Segeberg

während der folgenden Zeiten

Montag bis Freitag 08.30 Uhr bis 12.00 Uhr

Montag bis Mittwoch 14.00 Uhr bis 16.00 Uhr

Donnerstag 14.00 Uhr bis 18.00 Uhr

In der Amtsverwaltung des

Amtes Leezen

-Sitzungssaal-

Hamburger Straße 28

23816 Leezen

während der folgenden Zeiten

Montag bis Freitag 08.00 Uhr bis 12.00 Uhr

Montag und Dienstag 14.00 Uhr bis 16.00 Uhr

Donnerstag 14.00 Uhr bis 18.00 Uhr

in der Amtsverwaltung des

Amtes Nordstormarn

-Bauabteilung - Zimmer U3-

Am Schiefen Kamp 10

23858 Reinfeld

während der folgenden Zeiten

Montag bis Freitag 09.00 Uhr bis 12.00 Uhr

Montag bis Mittwoch 14.00 Uhr bis 16.00 Uhr

Donnerstag 14.00 Uhr bis 18.00 Uhrim Rathaus der

Gemeinde Stockelsdorf

-Bauamt- Zimmer 13

Ahrensböker Straße 7

23617 Stockelsdorf

während der folgenden Zeiten

Montag bis Mittwoch 08.30 Uhr bis 12.00 Uhr

Montag 14.30 Uhr bis 16.30 Uhr

Donnerstag 08.00 Uhr bis 19.00 Uhr

Freitag 08.30 Uhr bis 12.00 Uhr

sowie in der

Hansestadt Lübeck

-Foyer im Fachbereich Planen und Bauen-

Mühlendamm 12

23552 Lübeck

während der folgenden Zeiten

Montag und Dienstag 08.00 Uhr bis 14.00 Uhr

Donnerstag 08.00 Uhr bis 18.00 Uhr

Freitag 08.00 Uhr bis 12.00 Uhr

zur Einsichtnahme aus.

Aus datenschutzrechtlichen Gründen sind in den Grunderwerbsplänen und Grunderwerbsverzeichnissen die Eigentumsverhältnisse verschlüsselt dargestellt. Auf Verlangen kann dem Betroffenen am Auslegungsort unter Vorlage seines Personalausweises/Reisepasses die Schlüsselnummer mitgeteilt werden. Bevollmächtigte haben eine schriftliche Vollmacht des Vertretenen vorzulegen.

1) Jeder, dessen Belange durch das Bauvorhaben berührt werden, kann bis

einschließlich 11. Januar 2007

schriftlich (möglichst 3fach zum Aktenzeichen LS 143 - 553.32-A20-131) oder zur Niederschrift Einwendungen gegen den Plan erheben beim

- Bürgermeister der Stadt Bad Segeberg, -Abteilung Bauen und Umwelt-, Lübecker Straße 9, 23795 Bad Segeberg,

- Amtsvorsteher des Amtes Trave-Land, Waldemar-von-Mohl-Straße 10, 23795 Bad Segeberg,

- Amtsvorsteher des Amtes Leezen, Hamburger Straße 28, 23816 Leezen,

- Amtsvorsteher des Amtes Nordstormarn, Am Schiefen Kamp 10, 23858 Reinfeld,

- Bürgermeister der Gemeinde Stockelsdorf, Ahrensböker Straße 7, 23617 Stockelsdorf,

- Bürgermeister der Hansestadt Lübeck, -Fachbereichsdienste-, Mühlendamm 12, 23552 Lübeck,

- Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein, Betriebssitz Kiel

- Anhörungsbehörde-, Mercatorstraße 9, 24106 Kiel.

Zur Fristwahrung ist maßgeblich der Eingang bei einer der o. a. Behörden.

Die Einwendung muss den geltend gemachten Belang und das Maß seiner Beeinträchtigung erkennen lassen. Eine Eingangsbestätigung des Einwendungsschreibens erfolgt nicht. Die Einwendungen werden zur Vorbereitung des Erörterungstermins in Kopie an den Antragssteller und die Planfeststellungsbehörde weitergeleitet.

Einwendungen gegen den Plan sind nach Ablauf der Einwendungsfrist ausgeschlossen (§ 17 Abs. 4 Bundesfernstraßengesetz).

Bei Einwendungen, die von mehr als 50 Personen auf Unterschriftslisten unterzeichnet oder in Form vervielfältigter gleichlautender Texte eingereicht werden (gleichförmige Eingaben), ist auf jeder mit einer Unterschrift versehenen Seite ein Unterzeichner mit Namen und Beruf und Anschrift als Vertreter der übrigen Unterzeichner zu bezeichnen. Anderenfalls können diese Einwendungen unberücksichtigt bleiben

2) Fristgerecht erhobene Einwendungen werden in einem Termin erörtert, der noch örtlich bekannt gemacht wird.

Der Erörterungstermin ist nicht öffentlich.

Diejenigen, die fristgerecht Einwendungen erhoben haben werden von dem Termin gesondert benachrichtigt. Wenn mehr als 300 Benachrichtigungen vorzunehmen sind, können diese durch amtliche Bekanntmachung ersetzt werden.

Die Vertretung durch einen Bevollmächtigten ist möglich. Die Bevollmächtigung ist durch eine schriftliche Vollmacht nachzuweisen, die zu den Akten der Anhörungsbehörde zu geben ist.

Beim Ausbleiben eines Einwenders im Erörterungstermin kann auch ohne ihn verhandelt werden. In diesem Fall gelten die Einwendungen als aufrechterhalten.

Das Anhörungsverfahren ist mit Abschluss des Erörterungstermins beendet.

3) Durch die Einsichtnahme in die Planunterlagen, Erhebung von Einwendungen, Teilnahme am Erörterungstermin oder Vertreterbestellung entstehenden Kosten können nicht erstattet werden.

4) Über die Einwendungen wird nach Abschluss des Anhörungsverfahrens durch die Planfeststellungsbehörde entschieden. Planfeststellungsbehörde ist der Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein, Betriebssitz Kiel. Die Zustellung der Entscheidung (Planfeststellungsbeschluss) kann durch amtliche Bekanntmachung ersetzt werden, wenn mehr als 300 Zustellungen vorzunehmen sind.

5) Die Nummern 1 bis 4 gelten für die Anhörung der

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