Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Samstag, 20. Juli 2019

Ausgabe vom 30. Januar 2007

Letzte Führung durch Richter-Ausstellung und einiges mehr

Zeichnungen und Aquarelle - Münzschatz des Hansekaufmanns - Otto Pankok - Ein "Lehrer" von Günter Grass

In der kommenden Woche finden in der Hansestadt Lübeck wieder viele Führungen durch die kulturellen Einrichtungen statt. Zum letzten Mal haben Interessierte am 4. Februar Gelegenheit, die Ausstellung "Adrian Ludwig Richter - Zeichnungen und Aquarelle" im Museum Behnhaus/Drägerhaus, Königstraße 9-11, zu besichtigen. Dr. Brigitte Heise bietet um 11.30 Uhr eine Führung an. Die Teilnahme kostet einschließlich Eintritt fünf Euro.

Früherer Handel

Eine Führung durch die Dauerausstellung "Pfeffer & Tuch für Mark & Dukaten - der Münzschatz des Hansekaufmanns", im Kulturforum Burgkloster, Hinter der Burg 2-6, findet am 4. Februar um 14.30 Uhr statt. Die Teilnahme kostet inklusive Eintritt sechs Euro. Die Münzen erzählen viel über den Handel der damaligen Zeit, woher welche Waren kamen und wohin sie verkauft wurden. Im "Kaufkeller" sieht man Fässer, Ballen und Säcke mit Heringen, Tuchen, Fellen, Gewürzen und anderen Dingen, aber auch, wie die Menschen damals gekleidet waren.

Das Buddenbrookhaus, Mengstraße 4, bietet an jedem ersten Sonnabend eines Monats eine szenische Führung an. Jan Bovensiepen lässt die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in die Welt der Buddenbrooks eintreten und erweckt die Romanfiguren zum Leben. So erleben die Gäste Weltliteratur am authentischen Ort. Die Führung am 3. Februar beginnt um 14 Uhr, der Eintritt kostet acht Euro.

Wer sich für die Geschichte des Burgklosters, Hinter der Burg 2 - 6, interessiert, kann am 3. Februar um 14.30 Uhr an einer Führung durch das ehemalige Dominikanerkloster teilnehmen. Die Teilnahme kostet inklusive Eintritt sechs Euro.

Neben dem Burgkloster liegt das Museum für Archäologie, in dem am 3. Februar um 11 Uhr eine Führung stattfindet. Der Eintritt kostet vier, ermäßigt zwei beziehungsweise ein Euro plus zwei Euro Gebühr für die Führung.

Auch das Museum Holstentor bietet am 3. Februar, 15 Uhr, eine Führung an. Die Teilnahme kostet fünf, ermäßigt drei Euro inklusive Eintritt.

Interessierte haben die Möglichkeit, im Rahmen einer Führung durch das Grass-Haus im Erdgeschoss einen Einblick in "Atelier und Schreibwerkstatt von Günter Grass" zu bekommen. Im Obergeschoss des Hauses wird die Ausstellung "'Der liebe Gott' Otto Pankok. Ein ,Lehrer' von Günter Grass" gezeigt. Die Führung (mindes-tens fünf Teilnehmer) findet am 3. Februar, um 15.30 Uhr im Grass-Haus, Glockengießerstraße 21, statt und dauert etwa eine Stunde. Die Teilnahme kostet sieben Euro.

Unter dem Motto "Schlaglichter" können Interessierte an jedem ersten Freitag eines Monats an einer 30minütigen Kurzführung durch das Buddenbrookhaus, Mengstraße 4, teilnehmen. Dabei erhalten sie die wichtigsten Informationen über die Familie Mann und den Roman "Buddenbrooks". Die Führung am 2. Februar beginnt um 16 Uhr, die Teilnahme kos-tet sieben Euro.

Das St. Annen-Museum, St.-Annen-Straße 15, bietet regelmäßig freitags um 15 Uhr Führungen an. Der Schwerpunkt liegt auf der Abteilung für Sakrale Kunst. Die nächste Führung findet am 2. Februar statt, die Teilnahme kostet fünf, ermäßigt drei Euro inklusive Eintritt. Das in einem ehemaligen Augustinerinnen-Kloster aus dem frühen 16. Jahrhundert eingerichtete Museum beherbergt Deutschlands bedeutendste Sammlung mittelalter- licher Schnitzaltäre norddeutscher Prägung. Sie wird ergänzt durch sakrale Werke niederländischer Malerei des 15. und 16. Jahrhunderts.

Die Overbeck-Gesellschaft, der Kunstverein in Lübeck, bietet während der laufenden Ausstellungen jeweils sonntags um 15 Uhr Führungen im Pavillon, Königstraße 11, Behnhausgarten, an. Die nächste Führung findet am 4. Februar statt. Die Teilnahme kostet 1,50 Euro. In jedem der drei Räume des Overbeck-Pavillons ist bis zum 4. März eine besondere Position zeitgenössischer skulpturaler Kunst zugeordnet. Berta Fischer, Isa Melsheimer und Felix Schramm zeigen, wie selbstverständlich junge Künstlerinnen und Künstler heute auf den Errungenschaft der Kunst der 60er und 70er Jahre aufbauen, die die Skulptur als dekadent vom Sockel gehoben hatte.

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