Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Dienstag, 23. Juli 2019

Ausgabe vom 30. Januar 2007

Klimaschutz - kommunal

Bündnis 90 / Die Grünen

V.i.S.d.P.: Carl Howe

Wie Sie sicherlich wissen, ist die durchschnittliche Temperatur im Dezember 2006 um 6 - 7 Grad in Deutschland gestiegen, auch im Januar 2007 liegen die Durchschnittstemperaturen erheblich höher als üblich.

Durch den Anstieg der Temperaturen und dem damit einhergehenden Klimawandel wird es in Nord- und Mitteleuropa immer feuchter, d.h. wir erleben häufigere und stärkere Niederschläge. Schon jetzt befürchten die Bauern in Schleswig-Holstein für 2007 Ernteausfälle durch vom Regen verdorbene Saaten.

Diese Klimaveränderung begünstigt aber auch die schnellere Entwicklung von Insekten und Krankheitserregern, die bisher nur in Regionen um das Mittelmeer vorkamen oder in den Tropen heimisch sind.

Das Bundesumweltamt geht davon aus, dass es über kurz oder lang auch hier bei uns in Deutschland Gelbfieber, Malaria und Dengue-Fieber geben kann.

Die Weltgesundheitsorganisation hat in einer Studie Zusammenhänge zwischen Klimawandel und gesundheitlichen Folgen belegt.

Dieses allein ist schon Grund genug, um gegen die Klimaveränderung auf kommunaler Ebene alle nur denkbaren Maßnahmen zur Reduzierung der Faktoren, die zur Klimaveränderung führen, zu ergreifen.

Die GRÜNEN sind der Meinung, dass ihr Bürgerschaftsantrag zur energetischen Optimierung der Bauleitpläne erhebliche Energieeinsparungen - etwa 15 % - bewirkt, was zur CO2-Minderung führt und somit das Klima schont.

Diese Einsparungen werden schon aufgezeigt von der Projektgruppe Energiezusammenarbeit der Partnerkreise Ostholstein und Storstroems Amt (DK) von 1994 in ihrem Leitfaden für kommunale Handlungsmöglichkeiten zur energetischen Optimierung von Bebauungsplänen.

Durch die energetisch optimierte Bauleitplanung schonen wir nicht nur das Klima und die Umwelt, sondern langfristig auch den Geldbeutel der Bauherren.

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