Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Donnerstag, 18. Juli 2019

Ausgabe vom 19. Juni 2007

Unesco-Konferenz in St. Petri

260 Teilnehmer aus 30 Ländern diskutierten zur Kooperation der Welterbe-Stätten

Eine von den 319 Unesco-Welterbestätten Europas - das sind 37 Prozent der Welterbestätten weltweit - ist Lübeck. Seit 1987 steht die schöne Hansestadt mit ihrer historischen Altstadt auf der "Liste". Grund genug also, um im 20. Jahr als Welterbestätte die Internationale Unesco-Konferenz unter dem Titel "Unesco-Welterbestätten in Europa - Ein Netzwerk für Kulturdiaalog und Kulturtourismus", die im Rahmen der deutschen EU-Ratsprsidentschaft 2007, stattfand, am 13. und 14. Juni in St. Petri auszurichten.

Neben den 260 Konferenzteilnehmern aus 30 Ländern kamen hochkarätige Gäste im Laufe der Konferenz nach Lübeck: Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Peter Harry Carstensen, der sich für das Wattenmeer als Welterbe einsetzt, beispielsweise ebenso wie Wolfgang Tiefensee, Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung. Letzterer hielt einen Vortrag zur "Stadtentwicklung für den Erhalt des Weltkulturerbes in Europa". Auch Walter Hirche, Präsident der Deutschen Unesco-Kommission und Wirtschaftsminister Niedersachsens, sprach auf der Konferenz, ebenso wie Bürgermeister Bernd Saxe und Bausenator Franz-Peter Boden, dieser zum Thema: "Lübeck: 20 Jahre Unesco-Weltkulturerbe".

Im Vordergrund der Tagung lag der kulturelle Austausch der Welterbestätten Europas. "Wenn wir uns nicht zusammenschließen, tut sich nichts", sagte Horst Wadehn, Vorsitzender des Unesco-Welterbestätten e. V. Es sei zudem eine Aufgabe, deutsche Welterbestätten weltweit bekannt(er) zu machen. "Wir wollen qualifizierten und denkmalverträglichen Tourismus".

Am Ende der Tagung wurde die "Lübecker Erklärung" verabschiedet.

msn

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