Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Samstag, 20. Juli 2019

Ausgabe vom 28. Juli 1998

Im Westen wenig bekannt

Chinesische Kunst in der St. Petri-Kirche und im öffentlichen Raum

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Kurator Björn Engholm beim Aufbau von "In the beginning"; Foto: N. Löwe

Vergangenen Mittwoch wurde die Ausstellung Zhangwang 2000 - chinesische Gemälde und Skulpturen der Gegenwart in der St. Petri-Kirche sowie im öffentlichen Raum eröffnet. Die Ausstellung zeigt Arbeiten prominenter chinesischer Künstler der Volksrepublik China und der Republik China (Taiwan). Acht Maler und Malerinnen sowie vier Bildhauer und Bildhauerinnen zeigen erstmals in Deutschland rezente Werke. Zu sehen sind 40 Gemälde und Arbeiten auf Papier in Tusche und Mixed Media sowie 15 Skulpturen, darunter drei Monumentalwerke, aus Bronze, Edelstahl, Stein, Glaswolle und Holz.

Bereits einen Tag vor der Eröffnung stellten Kurator Björn Engholm und sein Team fünf der insgesamt sieben Exponate des taiwanesischen Künstlers Yu Yu Yang in der Stadt auf. Yang war der bedeutendste Künstler des Landes und verstarb 1997 im Alter von 72 Jahren. Seine Skulpturen findet man heute unter anderem in New Yorks Wall Street, in Japan, Singapur, Hong Kong und im mittlerem Osten. Bis zu vier Meter hoch sind die Skulpturen aus Edelstahl oder Bronze. Unter dem Titel Kunst im öffentlichen Raum sind die Werke jetzt auf dem Schrangen, vor dem Holstentor, auf dem Klingberg und im Kirchhof der St. Petri-Kirche zu sehen.

Ziele dieser Ausstellung ist, die kulturelle Begegnung mit China auf visuelle Weise zu vertiefen. Die repräsentativen Werke wurden nach einem eigens entwickelten Konzept zusammengestellt. Die Ausstellung ist von Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr, am Donnerstag sogar bis 19 Uhr, bis zum 30. August geöffnet.

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