Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Montag, 22. Juli 2019

Ausgabe vom 15. September 1998

Kinotip

Gabbeh

Der Film "Gabbeh" erzählt in wunderschönen, farbkräftigen Bildern die Geschichte einer romantischen Liebe und die Geschichte eines verschwindenden Nomadenstammes - wie in einem Märchen aus Tausend und einer Nacht. Ein in seiner scheinbaren Einfachheit berauschend vielschichtiger Film, eine Hymne an die Farben und das Licht im Südosten Irans - das heimliche kleine Meisterwerk eines radikal neu gedachten Kinos.

"Gabbeh" heißen die berühmten, von Nomaden geknüpften persischen Teppiche. Gabbeh heißt aber auch die Tochter des Oberhauptes eines Nomadenstammes. Sie möchte heiraten, doch der Vater verweigert ihr seine Zustimmung. Immer wieder versucht sie ihren Liebsten zu treffen, der dem Stamm auf seiner Reise durch Täler und Berge folgt.

Gabbehs einziger Komplize ist ihr Onkel Sayahi, ein früherer Lehrer und Dichter, der nach langem Stadtaufenthalt zurückgekehrt ist.

Gabbeh steht also vor der schwierigen Entscheidung, sich dem Willen des Vaters unterzuordnen, oder zu fliehen und so seinen Zorn auf sich zu ziehen.

Die iranische Produktion wird am 18., 19. und 20. September im Kommunalen Kino (KoKi), Mengstraße, gezeigt. Die Vorstellungen beginnen jeweils um 20 Uhr.

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