Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Dienstag, 16. Juli 2019

Ausgabe vom 06. Oktober 1998

20 Hektar bleiben unversiegelt

Naturerlebnisraum "Moislinger Aue und Krähenwald" ausgewiesen

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Die Schüler mit dem Schild, das den Naturerlebnisraum ausweist; Foto: C. Przywara

Das rund 20 Hektar große Gebiet zwischen Moisling und der Trave "Moislinger Aue und Krähenwald" ist nach der "Plankenwiese" der zweite Natur- erlebnisraum, den die Hansestadt ausgewiesen hat. Aus diesem Anlaß lud die Projektgruppe "Naturerleben" des Fachbereichs Umwelt und Grün der Hansestadt Lübeck zu einer kleinen Feier in das Foyer der Realschule Moisling ein.

Frank-Dieter Lammert, Leiter der Projektgruppe, erklärte, wie wichtig Freiräume für die emotionale und körperliche Entwicklung von Kindern seien, in denen sie klettern, toben und die Natur hautnah erleben können. Umweltsenatorin Dr. Beate Hoffmann sagte, die Behörden stünden unter einem "Versiegelungsdruck" und müßten daher Vorsorge leisten, damit es in Zukunft noch unversiegelte Flächen gebe.

Im Foyer drängten sich die Gäste: Interessierte, Vertreter der Projektgruppe und Schüler. Sie alle waren der Emp-fehlung nachgekommen und trugen festes Schuhwerk, um im Anschluß an die Feierstunde durch den neu ausgewiesenen Naturerlebnisraum zu stapfen. Doch dieser Plan fiel im wahrsten Sinne des Wortes durch einen wahren Wolkenbruch ins Wasser. Nur Lammert und einige Kinder aus den Moislinger Grundschulen wagten sich für einige Minuten zum Fototermin auf den Schulhof. Das Schild, das den Naturerlebnisraum ausweisen soll, wollen sie nun an einem trockeneren Tag aufstellen.

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