Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Freitag, 19. Juli 2019

Ausgabe vom 19. Januar 1999

Tafeln passen sich der Zeit an

Außenbeschilderung an den Verwaltungsgebäuden wird vereinheitlicht

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Vorreiter bei der neuen, durchsichtigen Plexiglasbeschilderung (kl. Foto) ist die Montessori-Schule in der Stellbrinkstraße; Fotos (2): C. Przywara

Alles neu - macht die Verwaltungsstrukturreform: Die Außenbeschilderung an den Dienstgebäuden wird vereinheitlicht. Statt der bisher eingesetzten Bronze/Messingtafeln werden künftig Plexiglasschilder verwendet. Um keine unnötigen Mehrkosten zu verursachen, erfolgt der Austausch der Beschilderung nach Bedarf oder nach Neubelegung der Gebäude.

Seit Anfang der 70er Jahre erfolgt im Altstadtkern eine einheitliche Beschilderung durch Bronzetafeln, bestehend aus einer Tafel mit dem Hoheitszeichen und dem Namenszug "Hansestadt Lübeck" sowie einer zweiten Tafel mit der Bezeichnung der Dienststelle. Außerhalb der Altstadt erfolgte allerdings keine einheitliche Beschilderung.

Günstiger in der Anschaffung

Als nun die Gebäudebeschilderung der Hotelfachschule in der St. Annen- Straße anstand, hat der Bereich Hochbau einen komplett überarbeiteten Entwurf aus Plexiglas erstellt - nach den Elementen und Regeln des Corporate Design (CD), des neuen Erkennungszeichens der Hansestadt Lübeck. Dieser Entwurf paßt sich an die bereits praktizierte Beschilderung von Kulturdenkmälern in der Innenstadt an.

Entsprechend dem städtischen "CD" werden der Schriftzug und das Hoheitszeichen zusammenhängend mit Gravur in eine zirka zehn Millimeter starke Plexiglasscheibe eingelassen.

"Diese Anpassung war aus mehreren Gründen notwendig", erläutert Rainer Schellenberger vom Bereich Hochbau. Durch die Verwaltungsstrukturreform stimmten die Bezeichnungen häufig nicht mehr, weil es nur noch Bereiche statt

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