Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Samstag, 20. Juli 2019

Ausgabe vom 19. Januar 1999

SPD für moderne Freizeitstättenplanung

SPD

Auf ihrem letzten Kreisparteitag hat die SPD der Bürgerschaftsfraktion folgende Maßgaben für eine Jugendfreizeitstättenplanung auf den Weg gegeben: Es ist ein Basisbericht zu erstellen, in dem alle in der Hansestadt vorhandenen Freizeiteinrichtungen und Orte für Kinder und Jugendliche, differenziert nach den einzelnen Stadtteilen Lübecks, detailliert dargestellt werden. Dieser Bericht sollte zudem eine konkrete Auflistung und Darstellung der dort jeweils vorhandenen, spezifischen pädagogischen Angebote beinhalten. Erfaßt werden sollen sowohl die Einrichtungen der Hansestadt selbst, wie auch die der hier tätigen sogenannten "Freien Träger".

Entsprechend den jeweiligen Ergebnissen der Gesamt- erfassung ist ein Bedarfsplan für eine quantitativ, vor allem aber qualitativ in die Zukunft gerichtete, sich besonders an den Interessen und Bedürfnissen der Kinder und Jugendlichen orientierende Jugendhilfeplanung zu erarbeiten und in ihren Einzelheiten darzustellen.

Dieser Plan sollte neben den übergeordneten Fragestellungen, welche vor allem für die Hansestadt insgesamt von Bedeutung sein könnten, in der Hauptsache konkret stadtteilspezifische Probleme berücksichtigen und zukunfts- orientierte Lösungsmöglichkeiten aufzeigen. Dies gilt insbesondere auch für die zur Zeit sehr aktuelle Frage nach einer flächendeckenden, sich jeweils an dem örtlichen Bedarf orientierende Ausstattung von in der Gegenwart/für die Zukunft zusätzlich notwendig werdenden "Jugendtreffs" in den Stadtteilen Lübecks.

Sowohl der Bedarfsplan selbst, wie auch die konzeptionellen Grundlagen für eine in die Zukunft gerichtete Jugendhilfeplanung, sind jährlich fortzuschreiben. Zum einen, um den sich wandelnden Interessen und Bedürfnissen der Kinder und Jugendlichen so lebensnah wie möglich planerisch entsprechen zu können, und zum anderen, um auf die sich stetig verändernden gesellschaftspolitischen Umstrukturierungen - Frage- und Problemstellungen mit deren Auswirkungen auf Kinder wie Jugendliche - innerhalb der Stadt konkret eingehen zu können. Dies sollte unter direkter Beteiligung sowohl der Kinder, als auch der Jugendlichen geschehen. Hieraus ergibt sich, daß der Bedarfsplan in seinen Ergebnissen/resultierenden Forderungen schrittweise umzusetzen ist.

Das heißt, es ist mindestens eine der sich so darstellenden, notwendig gewordenen wesentlichen Maßnahmen innerhalb eines jeden Jahres in der Stadt umzusetzen. Die hierfür erforderlichen Haushaltsmittel sind bereitzustellen.

V.i.S.d.P.: Dietrich Szameit

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