Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Freitag, 19. Juli 2019

Ausgabe vom 30. März 1999

3070 Hektar Wald

St. Gertrud hat den größten Grünanteil

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14,3 Prozent (3070 Hektar) der 214,17 Quadratkilometer großen Gesamtfläche Lübecks bestehen aus Wald. SZ-Grafik

Lübeck hat eine Gesamtfläche von 214,17 Quadratkilometern. Davon nimmt der Wald 3070 Hektar beziehungsweise 30,7 Quadratkilometer ein. 2680 Hektar werden vom Bereich Stadtwald betreut, der Rest ist in Privatbesitz oder gehört dem Bund, wie etwa die Truppenübungsplätze in Blankensee, auf der Teerhofsinsel und die Wüstenei im Nordwesten der Stadt. Auch gibt es eine Försterei zwischen Waldhusen und Dänischburg, die dem Land Schleswig-Holstein zugeordnet ist.

Die Privateigentümer bewirtschaften ihre Flächen unterschiedlich, während die Förstereien des Stadtwaldes alle dem naturnahen Lübecker Waldkonzept unterliegen.

Der Stadtteil mit der größten Waldfläche (920 Hektar) ist - bedingt durch das Lauerholz - eindeutig St. Gertrud: Dieser Stadtteil liegt zu fast 35 Prozent im Grünen. St. Jürgen kann immerhin 867 Hektar Wald aufweisen, der 14 Prozent des mit fast 62 Quadratkilometer größten Stadtteils Lübecks einnimmt. 485 Hektar von Kücknitz sind ebenfalls bewaldet: Fast 20 Prozent des 24,59 Quadratkilometer großen Stadtteils bestehen aus Waldhusener Forst und dem Wald in der Siedlung Rangenberg. Travemünde (41,34 Quadratkilometer) hat zwar Strand und Felder, aber nur 125 Hektar Wald (drei Prozent), die vorrangig am Brodtener Steilufer und auf dem Priwall liegen.

Moisling hat 132 Hektar (9,8 Prozent) Wald, Buntekuh 44 Hektar (9 Prozent), St. Lorenz Nord 207 Hektar (7,4 Prozent) und Schlutup 290 Hektar (34,6 Prozent). Vereinzelte Bäume, aber keine Waldflächen, weisen die Innenstadt und St. Lorenz Süd auf.

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