Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Freitag, 19. Juli 2019

Ausgabe vom 22. Juni 1999

KontrolliertesWasser

Stadtwerke: Umwelt- und Energiesparbericht 1998

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Fünf Grundwasserwerke bereiten das Wasser in Lübeck auf; Grafik: SZ

Aus Tiefen bis zu 135 Metern wird das Wasser geholt, das die Lübecker Bevölkerung trinkt. Diese und viele andere Daten enthält der Umwelt- und
Energiesparbericht 1998 der Stadtwerke Lübeck. Er gibt unter anderem Aufschluß über die geleistete Energieversorgung wie Strom, Wärme oder Gas, über die betrieblichen Umweltschutzmaßnahmen, den Emissionsschutz und die Trinkwasserversorgung. Der jährlich erscheinende Bericht wird am Donnerstag, 24. Juni, der Bürgerschaft vorgestellt.

Das Wasserversorgungsgebiet umfaßt das gesamte Stadtgebiet der Hansestadt. Die Gemeinden Badendorf, Hamberge, Klempau und Krummesse beziehen ebenfalls Trinkwasser von den Stadtwerken Lübeck und verteilen es über eigene Versorgungsnetze. Das Wasser wird in fünf Grundwasserwerken aufbereitet. 1998 wurden 13 613 725 Kubikmeter Wasser in das rund 689 Kilometer lange Leitungsnetz der Hansestadt abgegeben. Dabei lag die höchste Tagesabgabe am 18. Mai 1998 bei
44 258 Kubikmeter, die niedrigste am 25. Dezember bei 32 138 Kubikmeter Trinkwasser. Insgesamt 36 235 Hausanschlüsse versorgen die Stadtwerke mit dem erfrischenden Naß.

Das Grundwasser wird in 197 eigenen Meßstellen hinsichtlich seiner Qualität und seinem Strömungsverhalten durch regelmäßige Pegelmessungen und Analysen beobachtet. Zusätzlich werden in 16 Grundwassermeßstellen des Geologischen Landesamtes Mecklenburg-Vorpommern, die sich in Nachbarschaft der eigenen Meßstellen im Forstgebiet Selmsdorf befinden, Wasserstandsmessungen durchgeführt.

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