Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Dienstag, 23. Juli 2019

Ausgabe vom 22. Juni 1999

Kommission sichert Kontinuität

Jugendhanse diskutiert Konzept für zukünftige Arbeit

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Diskussion in kleiner Gruppe mit Stephanie Kleinert (2. v. li.) und Jan Lindenau (4. von li.) aus Lübeck; Foto: T. Wewer

Die Delegierten der Jugendhanse diskutierten in Oldenzaal die weitere Struktur ihres Verbundes. Die künftige Arbeit sicherstellen soll eine sogenannte Kommission, die Hanseatic youth commission (HYC). Ihr gehören eine Delegierte oder ein Delegierter aus Lübeck und aus Visby an sowie aus weiteren drei Hansestädten. Die Kommission wird gewählt für zwei Jahre. Die Wahl der ersten Kommission soll im kommenden Jahr auf dem Hansetag in Zwolle erfolgen.

Die Kommission übernimmt die allgemeine Koordination und repräsentiert die Jugendhanse. Außerdem unterstützt sie die Projektleiter bei der Suche nach Finanzierungsquellen und der Durchführung der Projekte. Daneben hält sie den Kontakt zur Kommission des Hansetages der Neuzeit.

Die Jugendhanse hat sich drei Ziele gesetzt: Das alljährliche Treffen gilt zunächst dem Meinungs- und Erfahrungsaustausch zu allen Themen, die Jugendliche betreffen. Ferner sollen Projekte durchgeführt werden, wie zum Beispiel das Internet-Office. Hier werden Internetseiten mit Informationen rund um die Jugendhanse erstellt.

Gefördert werden sollen darüber hinaus Jugendbegegnungen und Schulpartnerschaften. Diese Ziele sollen auf den jährlichen Treffen in Workshops und Diskussionsrunden vertieft und konkretisiert werden.

Aus Lübeck nahmen Jan Lindenau vom Projekt Europäische Jugendbegegnung und Stephanie Kleinert, Vorstandsmitglied für allgemeine Jugendarbeit, am Hansetag in Oldenzaal teil. Das von den 28 Delegierten der Jugendhanse diskutierte und im wesentlichen übernommene Konzept stammt von Lindenau und der Lübeckerin Alexandra Ortmann.

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