Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Dienstag, 23. Juli 2019

Ausgabe vom 16. Dezember 1997

Lübecks Öko-Siedlung in der Expo-Warteschleife

Neuer Bauträger will das Projekt retten * Nur der Grundstücksvertrag für die Wohnanlage fehlt noch

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Ingenieurin Katja Resse, Architekt Rüdiger Fleck und ihr Modell. Foto: M. Erz

Noch steht sie auf freiem Feld - die Buche, die am 2. Juni dieses Jahres gepflanzt wurde. Gepflanzt von Bürgermeister Michael Bouteiller, Familien- und Bauministerin Angelika Birk und Dr. Walter Trautsch als "Symbol für ein gemeinsames, harmonisches Wachsen" im neuen Wohngebiet "Flintenbreite" an der Paul-Gerhardt-Straße. Die Pflanz-Aktion war zugleich der erste Spatenstich für die Realisierung einer ökologischen Wohnsiedlung, die als ökologisches Pilotprojekt der Hansestadt die Farben Lübecks bei der Weltausstellung Expo 2000 vertreten soll.

Termine platzen nach Konkurs

Doch der für Sommer 1997 geplante Baubeginn auf dem rund 5,6 Hektar großen Areal im Norden der Stadt wurde jäh gestoppt: Der Konkurs der Firma Trautsch-Bau, die als Bauträger auftrat, machte zunächst einen dicken Strich durch die Expo-Rechnung. "Das traf uns wie ein Schlag", sagt Antonius Jeiler, zuständig für die Bebauungsplanung im Stadtplanungsamt.

Rettung sollte die stadteigene Grundstücks-Gesellschaft "Trave" mbH bringen. Die Trave versuchte, ein Konsortium als Bauträger zu gewinnen. "Das Konzept der Siedlung ist in Ordnung", sagt Trave-Geschäftsführer Hartmut Sörensen. "Für uns allein wäre das Projekt aber zu groß." Nicht verschwiegen wird von ihm auch, daß über

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