Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Dienstag, 16. Juli 2019

Ausgabe vom 28. September 1999

SPD-Fraktion bei der "Trave"

Im Rahmen ihrer jüngsten Fraktionssitzung informierte sich die SPD bei der Grundstücks-Gesellschaft "Trave" über den Wohnungsbau.

SPD

"Trave"-Geschäftsführer Hartmut Sörensen gab einen Überblick über die Entwicklung des städtischen Wohnungsunternehmens von der Gründung bis zur Gegenwart und über Zukunftsplanungen.

Sörensen wies darauf hin, daß es heute zwar rein statistisch gesehen einen ausgeglichenen Wohnungsmarkt gibt, daß die Nachfrage nach preisgünstigem Wohnraum für die Bevölkerungsschichten mit niedrigem Einkommen aber nach wie vor groß ist.

Die "Trave" beabsichtigt durch den Aufbau eines eigenen Bestands- und Sozialmanagements mehr denn je präventiv zu wirken: "Mit einem Abarbeiten vom ,Grünen Tisch' ist es nicht mehr getan, durch zielgerichtetes Ansprechen unserer Mieter wollen wir versuchen, Probleme rechtzeitig zu erkennen und Hilfe anzubieten oder zu vermitteln."

Die SPD-Fraktionsvorsitzende Gabriele Hiller-Ohm betont, daß die Mieterinnen und Mieter der "Trave" Anspruch auf einen guten, sicheren und bezahlbaren Wohnraum haben. Sanierungsmaßnahmen und Maßnahmen zur Verbesserung des Umfeldes seien erforderlich.

Insbesondere lobt sie das Engagement von Bundes- und Landesregierung in Bezug auf das Projekt "Soziale Stadt": "Endlich verwirklichen SPD-geführte Regierungen die Anforderungen an einen wirklich sozialen Wohnungsbau, der das Wohnumfeld mit einbezieht. Die Mieterinnen und Mieter können sich - beispielsweise über die "gab" - selbst an der Wohnungsmodernisierung beteiligen. Die Einrichtung von Gemeinschaftsräumen oder die Gestaltung von Spielplätzen kann so durch die Mitwirkung der späteren Nutzerinnen und Nutzer qualitativ besser werden.

Für die nächsten Jahre hat sich die "Trave" einiges vorgenommen: bis Ende 2002 will sie rund 100 Millionen Mark für die Bestandspflege und in Modernisierungsmaßnahmen investieren.

Sörensen bemerkte, daß mit diesem Auftragsvolumen und weiteren Pflege- und Wartungsaufträgen direkt und indirekt jährlich 400 Arbeitsplätze in der Region gesichert werden.

Hiller-Ohm freut sich über ein aktives Unternehmen in städtischer Hand: "Das beweist, daß die Hansestadt Lübeck positiv zur wirtschaftlichen Entwicklung in unserer Stadt beiträgt."

V.i.S.d.P.:

Gabriele Hiller-Ohm

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