Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Samstag, 20. Juli 2019

Ausgabe vom 28. März 2000

Ein Hexenhaus als Atelier

Zur Eröffnung stellt die Künstlergruppe Esperanza ihre Bilder aus

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Der Maler Yakov Vynopal (li.) und der Karikaturist Ilhan Isözen berlegen sich, wie sie die Besucher des Hexenhauses in den April schicken können; Foto: M. Rulfs

Ob die Eröffnung der Atelier-Werkstatt "Hexenhaus" am
Sonnabend, 1. April, ein Scherz sein soll? "Auf jeden Fall wollen wir an diesem Tag viel Spaß haben", sind sich der Maler Yakov Vynopal, ein jüdischer Emigrant aus der Ukraine, und Ilhan Isözen, Projektleiter der Internationalen Begegnungsstätte und Karikaturist, einig. Sie wollen das Hexenhaus an diesem Tag mit Leben füllen, wollen mit den Besuchern von 15 bis 17 Uhr Masken bauen und mit ihnen ein Fest feiern. Um 17 Uhr eröffnen sie eine Ausstellung der Künstlergruppe Esperanza, zu der sich Emigranten und Künstler in Lübeck zusammengeschlossen haben. Zusammen mit der argentinischen Malerin Liliana Maurio-Kröger werden Vynopal und Isözen für das Atelier im Hexenhaus verantwortlich sein, das Platz, Licht und eine schöne Umgebung zum Malen und Zeichnen bietet. Das Hexenhaus liegt versteckt zwischen hohen Bäumen hinter dem Minigolfplatz an den Wallanlagen.

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