Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Dienstag, 23. Juli 2019

Ausgabe vom 23. Mai 2000

Hochschulstadtteil - aufveränderte Nachfragen reagieren

SPD

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V.i.S.d.P.: Gabriele Hiller-Ohm

Schon heute ist absehbar, daß es Verschiebungen in der ursprünglich geplanten Wohnbebauung im geplanten Hochschulstadtteil geben wird.

Durch die Bebauung der ehemaligen Kasernengrundstücke (Waldersee, Hanseatenkaserne) konnte der Bedarf an Geschoß- bau deutlich gesenkt werden.

Die Nachfrage nach Einzel-, Reihen- und Doppelhäusern ist in Lübeck aber nach wie vor sehr groß.

Mehr Eigenheime

Die Bürgerschaft beschloß deshalb im Eckpunktepapier, daß der vorgesehene Anteil der Eigenheime im Hochschulstadtteil erhöht werden soll.

Eine sinnvolle Ergänzung für Eigenheimmaßnahmen könnte das Gebiet Bornkamp auf der gegenüberliegenden Seite der Bahnstrecke und der geplanten B 207 neu sein.

Der Bornkamp ließe sich verkehrlich sehr gut an den Hochschulstadtteil anbinden, die Infrastruktur des Stadtteils könnte genutzt werden. Die Bürgerschaft beschloß in ihrer Sitzung am 27. April eine Prüfung der Voraussetzungen für eine mögliche Bebauung.

Besondere Beachtung kommt bei diesem Auftrag dem Ringstedtenhof zu, den die SPD erhalten und langfristig absichern möchte. Hierfür sind Erweiterungsflächen erforderlich. Sollten die Ergebnisse der Prüfungen eine Bebauung zulassen, so werden SPD- und CDU-Fraktion den Weg für Eigenheimbau im Bornkamp freimachen.

Die CDU-Fraktion hat inzwischen signalisiert, daß sie auf eine von ihnen favorisierte Ausweitung des Baugebietes bis zur Kronsforder Landstraße verzichten wird.

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