Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Mittwoch, 24. Juli 2019

Ausgabe vom 03. Juli 2000

Eine Riesenfete bis in den Abend hinein

An sieben Stellen werden Schiffe der "Friend-Ship-Party" anlegen

Die Planungen der Lübeck und Travemünde Tourismus Zentrale (LTZ) für die "Friend-Ship-Party" am 5. August, Lübecks "Love-Parade auf dem Wasser", sind weit vorangeschritten. Statt um die gesamte Altstadt beschränkt sich das Gebiet, auf dem nun gefeiert wird, allerdings auf den Hansa- und Burgtorhafen, auf das Ufer von der Drehbrücke entlang der Untertrave bis zum Gelände um Schuppen 10 an der Hafenstraße, sagte Jana Kürbis vom Event-Büro vergangene Woche auf einer Pressekonferenz. An sieben Stellen werden in diesem Gebiet immer wieder wechselnde Schiffe anlegen und das Ufer beschallen, "wo permanent Party gefeiert wird", so Matthias Graf vom "Team 412", einer Veranstaltungsagentur, die in der Organisation mitarbeitet. An Land und auf den maximal 20 Schiffen, die auf der Trave paradieren, - bisher haben sich 11 angemeldet - wird zwischen
13 und 22 Uhr gefeiert. Wer auf einem von zehn dieser Schiffe mitfahren will, kann unter der Hotline der LTZ (01805) 88 22 33 buchen. Dies gilt auch für die "Hydrograaf", ein altes Vermessungsschiff aus den Niederlanden, das die Friend-Ship-Party begleitet.

Zu den teilnehmenden Lübecker Diskotheken gehören "Body & Soul" und "Red Zone", der "Music & Motors Club 99" und das Tanz-Café "Hanseaten-Diele". Auch der "Nautic Club" aus Timmendorfer Strand und das "Bambu" aus Neustadt haben ihre Teilnahme zugesagt. Außerdem beteiligen sich die Musik- und Kongeßhalle, die Lübecker Monatszeitschrift "Piste" und die Event-Agentur "Pro Happening" an der Großveranstaltung.

Weitere Schiffe, die mit einem Musikangebot an der Musik-Parade teilnehmen wollen, müssen bestimmte Auflagen erfüllen und ein Startgeld zahlen; das gilt jedoch nicht für kleine Schiffe, die nicht anlegen und die Trave lediglich als Wasserstraße nutzen wollen.

Schätzungen über Kosten und Teilnehmerzahlen seien noch vage, so Tourismusdirektor Johann W. Wagner. Er rechne mit Kosten in sechsstelliger Höhe und Teilnehmerinnen und Teilnehmern zwischen "2000 und
20 000".

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