Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Dienstag, 16. Juli 2019

Ausgabe vom 03. Februar 1998

Durch K13 mehr Entlastung als Belastung

Zu: "Wichtige Punkte sprechen gegen Umgehungsstraße". SZ-Leserbrief vom 20. Januar

Aus meiner Sicht gibt es zu diesem Leserbrief noch einiges zu sagen: Es ist richtig, daß die Umgehungsstraße Groß Steinrade (K13) Gewerbegebiete erschließen soll. Aber nicht, wie von Herrn Neumann behauptet, nur das Gebiet in Stockelsdorf an der L 184. Das ist vielleicht ein Nebeneffekt. Hauptsächlich sollen die neuen Gewerbegebiete in Schönböcken und Roggenhorst endlich von Norden und Osten an das überregionale Straßennetz angebunden werden. Die bisherige Anbindung erfolgte über den Ortsteil Groß Steinrade. Die Morier Straße, Steinrader Hauptstraße, Drögeneck und Steinrader Damm ersticken an über 10 000 Kraftfahrzeugen täglich. Dafür sind diese Straßen nicht ausgelegt.

Daß ein Teil des Verkehrs an Groß Steinrade herangeführt wird, ist dann nicht schädlich, wenn gleichzeitig der größere Anteil des bisherigen Verkehrs abgeleitet wird, denn alte Gutachten gehen von einer starken Entlastung der Wohngebiete aus.

Im Gegensatz zu Herrn Neumann kann ich mir sehr wohl eine Auffahrt an der BAB A1 in Richtung Hamburg vorstellen. Auch diese Notwendigkeit hat das Straßenneubauamt und die Hansestadt erkannt. Die Argumente des Herrn Neumann kann ich nicht nachvollziehen - hier versagt mein Vorstellungsvermögen.

Eine Umfrage in unserem Ortsteil hat ergeben, daß die Mehrheit der Einwohnerinnen und Einwohner für diese Umgehungsstraße ist. Ich habe Verständnis für die

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