Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Dienstag, 23. Juli 2019

Ausgabe vom 24. Oktober 2000

Ein Zeichen von Solidarität

Freundschaftskonzert im Rahmen einer Woche der israelischen Musik

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Freuten sich ber das gelungene Konzert (v.li.): Boris Kostenetsky (Counter Tenor), Thomas Stritzl (Vizepräsident des Landtages), Michal Kornblum, Anke Eymer (Deutsch-Israelische Gesellschaft), Anatoly Kogan (Flöte), Stadtpräsident Peter Oertling, Alexander Shneiderman (Piano) und Slava Goldfeld (Geige); Foto: Privat

Im Rahmen einer Woche der israelischen Musik fand am vergangenen Dienstag im Bürgerschaftssaal ein Freundschafts- konzert statt. Stadtpräsident Peter Oertling begrüßte rund 200 Gäste zu der Veranstaltung.

Boris Kostenetsky (Counter Tenor), Anatoly Kogan (Flöte) und Alexander Shneiderman (Klavier) unterhielten die Gäste mit jüdischer Musik vom 18. Jahrhundert bis heute. Zur Begrüßung der israelischen Gäste spielte der bekannte Lübecker Geigenlehrer Slava Goldfeld "Nigun" von Ernest Bloch.

Gerade in der augenblicklichen Situation sei es wichtig, Solidarität mit Israel zu zeigen und auf eine friedliche Entwicklung hinzuwirken, sagte die Vorsitzende der Deutsch-Israelischen Gesellschaft und CDU-Bundestagsabgeordnete Anke Eymer in ihrem Grußwort.

Dabei betonte sie noch einmal die Bedeutung der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, die dazu beitragen wolle, die mensch- lichen, kulturellen und wirtschaftlichen Verbindungen zu festigen und weiter zu ent-
wickeln. Überparteilich würden Freunde Israels zusammenarbeiten für einen Frieden im Nahen Osten, der die Lebensfähigkeit Israels dauerhaft sichert. Dabei wende man sich entschieden gegen alle Kräfte innerhalb und außerhalb Deutschlands, "die dem jüdischen Staat das Existenzrecht bestreiten".

In der Pause des Konzertes lud Oertling zu einem Empfang der Hansestadt Lübeck, den die zahlreichen Gäste gern nutzten, um miteinander ins Gespräch zu kommen.

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