Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Montag, 22. Juli 2019

Ausgabe vom 24. Oktober 2000

Hiller-Ohm lenkt von sich ab

Zu: "Zehn Jahre Deutsche Einheit". SZ vom 10. Oktober

Die Lübecker Genossen kamen mit Freuden zur Einheitsfeier nach Wismar, um sich den Festvortrag des PDS-Ministers zur Wiedervereinigung anzuhören. Gabriele Hiller-Ohm bezeichnete es in ihrem Fraktionsbeitrag in der Stadtzeitung als nicht entschuldbar, daß die CDU-Fraktion an der Feierstunde nur mit wenigen Mitgliedern vertreten war.

Die Mehrheit der CDU-Fraktion war, aus welchen Gründen auch immer, nicht zu der Feierstunde erschienen. Vielleicht mag das auch an der Festrede des PDS-Ministers gelegen haben?

Wenn Hiller-Ohm dazu feststellt:"So etwas Peinliches habe ich lange nicht erlebt", dann lenkt sie von der eigentlichen Peinlichkeit ab, ihrer führungslosen Politik.

Durch zukunftsweisende Beschlüsse in der Bürgerschaft hat sich Hiller-Ohm nicht hervorgetan. Die immer lauter werdende Kritik an ihrem Führungsstil ist, im Zusammenhang mit ihren unqualifizierten Angriffen gegen den CDU-Fraktionsvorsitzenden Klaus Puschaddel, nicht ohne eine gewisse Pikanterie.

Dieser hatte mit seiner Kritik an dem roten Filz und der Postenschacherei in der SPD offensichtlich den Nerv der Sozialdemokraten getroffen. Der ehemalige SPD-Bürgermeister Bouteiller soll in der LHG einen Beratervertrag bekommen.

Die SPD hat es immer verstanden, verdienten oder ausgedienten Politikern in der Verwaltung oder in städtischen Gesellschaften einen Posten zu besorgen. Die deutlichen Worte zum roten Filz in der Lübecker SPD kamen von Puschaddel zur rechten Zeit.

Hiller-Ohm wäre gut beraten, sich mehr um die wesentlichen Dinge in dieser Stadt zu kümmern, um gemeinsam mit der CDU mitzuhelfen, den Wirtschaftsstandort Lübeck zu fördern.

Peter Sünnenwold, CDU,
Bürgerschaftsmitglied, Lübeck

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