Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Samstag, 20. Juli 2019

Ausgabe vom 31. Oktober 2000

Märchen und Satire zugleich

Vorverkauf für "Das Gespenst von Canterville" läuft - Maltwettbewerb für Kinder

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Die Kulisse ist noch in Arbeit: Malerlehrling Moritz Schmidt bearbeitet einen Vorfahren des Schloßherren; Foto: T. Wewer

Der Vorverkauf für das Weihnachtsmärchen "Das Gespenst von Canterville" im Theater Lübeck hat begonnen. Die Premiere ist am Freitag, 24. November. Damit sich die Kinder auf das Stück einstimmen können, ruft das Theater zu einem Malwettbewerb auf.

Alle Sechs- bis Zehnjährigen, die bis zum 15. November auf einer DIN A 6- Klappkarte auf der Vorderseite ein Gespenst gemalt haben und auf der Innenseite einen Aufruf, ein Wort oder einen Satz, den das Gespenst sagen könnte und diese Karte dann an das Theater (Frau Jeske), Beckergrube 16, 23552 Lübeck, senden, nehmen an einer Verlosung teil. Denn alle eingereichten Arbeiten werden von einer Jury beurteilt, die 20 originellsten Karten werden im Foyer ausgehängt und die kleinen KünstlerInnen können mit je einer Begleitperson eine Vorstellung des Märchens besuchen.

Das Weihnachtsmärchen von Oscar Wilde ist nicht nur ein mit intelligentem Humor geschriebenes modernes Märchen, sondern zugleich eine Satire auf die Gesellschaft und eine Betrachtung über Fortschritt und Entwicklung.

Lord Canterville verkauft sein Schloß an die neureiche amerikanische Familie Otis. Das "mitverkaufte Gespenst" hat es schwer, den "aufgeklärten Menschen" Furcht einzujagen...

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