Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Mittwoch, 17. Juli 2019

Ausgabe vom 12. Dezember 2000

Noch drei Premieren

Russischer Alltag - Soloabend - Berühmte Operette

Das Theater Lübeck bereitet im Dezember noch drei Premieren vor. Als deutsche Erstaufführung kommt am Freitag,
15. Dezember, in den Kammerspielen "Nacht in St. Petersburg" von Ljudmila Rasumowskaja heraus. Sie wurde vor allem mit ihrem Stück "Liebe Helena Sergejewna", das in der Saison 1992/93 mit Erfolg in Lübeck gespielt wurde, bekannt. Auch in ihrem neuen Stück zeichnet sie ein detailgetreues Bild vom russischen Alltag. Ihre Figuren sind Durchschnittsmenschen im Kampf ums Überleben. Mascha Pörzgen, die die ersten zehn Jahre in Moskau aufgewachsen ist, führt Regie in der Ausstattung von Cordelia Mathes. Die beiden Darsteller sind Karin Nennemann und Rainer Luxem.

Mit "M-Fragment - Maybe Madonna" kommt ein Solo-Abend von Heidi Züger am
Donnerstag, 14., und Sonnabend, 16. Dezember, in den "Nachtsalon" ins Studio, jeweils um
22.30 Uhr. In der Regie von Ingo Berk erzählt die Kultfigur des ausgehenden 20. Jahrhunderts ungeschminkt und provokant aus ihrem Leben.

Eine Premiere im Musiktheater gibt es am ersten Weihnachtstag: Nach über 30 Jahren gibt es Franz Léhars berühmte Operette "Das Land des Lächelns" wieder in der Beckergrube. Unter der Regie von Wolfgang Lachnitt kommt das europäisch-fernöstliche Treiben mit den unsterblichen Melodien auf die Bühne. Ludwig Pflanz dirigiert es in der Ausstattung von Dieter Bode und den Kostümen von Elke König. Den Chor studiert Gabriele Pott ein. Dabei gibt es ein Wiedersehen mit Barbara Spieß als Lisa, in der Partie des Prinzen
Sou-Chong ist Belá Mavrák zu erleben.

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