Ausgabe 063 vom 23. Februar 1999
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Die Hansestadt will klagen
Gesamtschule: "Entscheidung der Kultusministerin rechtswidrig"
Die Hansestadt Lübeck prüft derzeit, ob eine Klage erfolgversprechend ist gegen den Entscheid der schleswig-holsteinischen Kultusministerin, die vierte Gesamtschule in Lübeck nicht zu genehmigen. "Wir halten die Entscheidung für rechtswidrig", sagte Bürgermeister Michael Bouteiller. Ein Ergebnis der Prüfung wird noch in dieser Woche erwartet. -
Alles wird teurer
Inflationsrate ist aus Preisindex ersichtlich
Jeden Monat wird die bundesweite Inflationsrate in den Medien veröffentlicht. Sie errechnet sich aus der Veränderung des Preisindex' für die Lebenshaltung, auch als Teuerungsrate bekannt. Dafür werden jeden Monat in allen Gemeinden und Städten Erhebungen von Verbraucherpreisen für etwa 750 verschiedene Waren und Dienstleistungen vorgenommen. Der Bereich Statistik und Wahlen der Hansestadt versendet im Auftrag des Statistischen Landesamtes Schleswig-Holstein monatlich insgesamt 700 Fragebögen an 250 Lübecker Firmen sowie weitere 100 Fragebögen an rund 25 Wohnungsgesellschaften und Privatpersonen. Abgefragt werden somit allein in Lübeck ungefähr 5000 Verbraucherpreise. Bundesweit zusammengefaßt ergibt sich aus dieser Erhebung der Preisindex. Er gibt Hinweise über inflationäre Entwicklungen, Kaufkraftveränderungen des Geldes oder das Wirtschaftswachstum. Gleichzeitig vermittelt er ein umfassendes Bild der Preisentwicklung. Die Preise der abgefragten Waren und Dienstleistungen werden zu einem Warenkorb zusammengefaßt und alle fünf Jahre entsprechend der Veränderung des allgemeinen Verbraucherverhaltens aktualisiert. -
Chancen des Weltkulturerbes
Das Thema "Weltkulturerbe" stand zwei Tage lang im Mittelpunkt einer Tagung im Lübecker Rathaus, die am Freitag zu ende ging. Eine internationale Arbeitsgruppe diskutierte Chancen und Probleme von Städten, die als Unesco-Welterbe anerkannt sind. 16 europäische Städte haben sich zusammengeschlossen, um die "Region Europa" in der Weltorganisation der Unesco-Städte zu bilden. Die zentrale Anlaufstelle für diese Region ist in Bergen in Norwegen eingerichtet worden - unter der Leitung von Siri Elvestadt. -
Innenminister genehmigt Lübecker Haushalt
Der Innenminister des Landes Schleswig-Holstein hat den Lübecker Haushalt für das Jahr 1999 genehmigt. "Die Anstrengungen der Hansestadt Lübeck, die zu diesem Ergebnis geführt haben, werden von mir ausdrücklich anerkannt", schreibt Staatssekretär Hartmut Wegener im Auftrag des Innenministers. Er kritisiert jedoch gleichzeitig den Beschluß der Bürgerschaft, auf die bereits beschlossene Fremdenverkehrsabgabe zu verzichten. Dies stehe "nicht im Einklang mit der Notwendigkeit, die Konsolidierungspolitik konsequent fortzusetzen", heißt es in dem Genehmigungsschreiben. -
Editorial
Im Berufsleben geht ohne Computer fast gar nichts mehr, aber auch im Privathaushalt hat er längst Einzug gehalten. Pessimisten schlagen deshalb Alarm: Sie befürchten, daß der Computer erst die zwischen-menschliche Kommunikation und dann den Menschen selbst ersetze. Denkste: Eine Hauptstadtzeitung hat am Wochenende Schluß gemacht mit diesem Vorurteil. e-mails, also jene Botschaften, die in Sekundenschnelle von einem Computer zum anderen verschickt werden können, seien die Liebesbriefe der modernen Zeit, schrieb das Blatt. Und: Die heutigen Teens und Twens - also die heranwachsende Jugend - verfasse mehr Briefe als unsere Eltern und Großeltern es je getan haben. -
Angebot gut, aber nicht fehlerlos
Fahrgastbeirat legt nach zwei Jahren Arbeit Abschlußbericht vor
Der Fahrgastbeirat hat am vergangenen Freitag seine über zweijährige Tätigkeit beendet und seinen Abschlußbericht der zuständigen Senatorin Dr. Beate Hoffmann in einer Feierstunde im Rathaus der Hansestadt überreicht. -
Stichwort
Der Fahrgastbeirat wurde aufgrund eines Bürgerschaftsbeschlusses gebildet. Er nahm im Oktober 1996 seine Arbeit auf. Das Gremium setzte sich ursprünglich aus 15 ehrenamtlichen Mitgliedern zusammen; mittlerweile arbeiten nur noch 13 Frauen und Männer im Alter zwischen 16 und 80 Jahren mit. Bei der Zusammensetzung wurde darauf geachtet, daß die Personen aus ganz verschiedenen Bereichen stammen, zum Beispiel Autofahrer, Fahrradfahrer, Schüler, Studenten, Senioren. -
Globus für die Kinder
Bildungsstaatssekretär besuchte Dom-Schule
Die Kinder der 3b rechneten, bis ihnen die Köpfe rauchten. Staatssekretär Dr. Ralf Stegner aus Kiel, der am Freitag zu einem Besuch in die Dom-Schule gekommen war, um einen persönlichen Eindruck von der Arbeit in einer Integrationsklasse zu bekommen, lobte: "Ihr könnt schon toll rechnen. Ich kann das beurteilen, denn ich habe auch drei Jungen." -
Lübeck präsentiert sich in Berlin
Erstmals präsentiert sich die Hansestadt Lübeck, vertreten durch die Lübeck und Travemünde Tourismus-Zentrale (LTZ), auf der Internationalen Tourismus Börse ITB in Berlin zusammen mit dem Tourismusverband Schleswig-Holstein an einem gemeinsamen Stand. Das Motto des gemeinsamen Auftritts auf der weltgrößten Tourismusmesse von Sonnabend, 6. März, bis Mittwoch, 10. März, lautet: "Schleswig-Holstein - Ein Land voller Musik". Insgesamt 267 Quadratmeter teilen sich die Kooperationspartner als Ausstellungs- und Aktionsfläche. Die LTZ - und mit ihr der Flughafen Lübeck, das Theater Lübeck, die Lübecker Musik- und Kongreßhalle, das Heinrich-und-Thomas-Mann-Zentrum, das Radisson SAS Senator-Hotel sowie die Tageszeitung Lübecker Nachrichten - nutzt davon insgesamt 105 Quadratmeter. -
Fachhochschulreife als Zukunftschance
Nach Jahren der Flaute haben sich die Berufsaussichten für Ingenieure wieder verbessert. Voraussetzung für diese Laufbahn ist die Fachhochschulreife sowie ein entsprechender Abschluß an einer Fachhochschule. An der Fach-oberschule der Gewerbeschule I, Fachbereich Technik, können Schulabgänger mit Realschulreife oder gleichwertigem Schulabschluß sowie einer abgeschlossenen Berufsausbildung die Fachhochschulreife erwerben. Angeboten wird ein einjähriger Vollzeitunterricht oder ein zweijähriger Teilzeitunterricht - unterrichtsbegleitend während der Berufsausbildung - unter anderem in den Fächern Deutsch, Englisch, Mathematik, Technik, Physik und Chemie. Informationen gibt es bei der Gewerbeschule I, Dankwartsgrube 14 bis 22, oder unter der Rufnummer (0451) 122 89 50. Anmeldeschluß für das im August beginnende Schuljahr 1999/2000 ist am Montag, 1. März. -
LÜBECK STATISTISCH
2465 Beerdigungen erfaßte der Bereich Statistik und Wahlen in der Hansestadt Lübeck im Jahr 1998. Davon wurden 2178 Personen auf einem städtischen Friedhof beigesetzt (rund 88,5 Prozent) und 287 auf einem kirchlichen Friedhof beerdigt. -
Ein wichtiger Schritt zur Bildungsunion
Den ersten Schritt zur Europäischen Bildungsunion machten Vertreter der Lübecker Fachhochschule und Hochschulen aus Südschweden am Dienstag bei einem Empfang im Rathaus. Sie unterzeichneten einen Kooperationsvertrag, der die Teilnehmer im Rahmen des Europäischen Qualifizierungsprogramms "ADAPT" zu Partnern macht. "Die Unterzeichnung dieses Vertrages ist einer dieser kleinen, aber wichtigen Schritte auf dem Weg zu unserem friedenspolitischen Ziel: einer engen Kooperation der Städte und damit der Menschen in der Ostseeregion", freute sich Stadtpräsident Peter Oertling. -
Verwaltungsmitarbeiter aus Schweden zu Gast
Mitglieder der Bauverwaltung und des Bauauschusses aus der schwedischen Stadt Kalmar informierten sich kürzlich bei einem Besuch in der Hansestadt über die städtebauliche Entwicklung Lübecks. Diskutiert wurde zum Beispiel über unterschiedliche Erschließungserfordernisse bei der Wohnbebauung, beim "Flächendenkmal Altstadt" oder bei City-Einkaufszentren. Peter Bruckner vom Bereich Stadtentwicklung zeigte der Besuchergruppe einige interessante Beispiele zu den Themen Hochbau, Straßen und Plätze. Die Gäste interessierten sich ferner für die Organisation des Wirtschafts- und Einkaufsverkehrs in der Altstadt, weil in Kalmar ähnliche Planungen im Gange sind. Nach Lübeck besuchten die Schweden noch Helsingborg und Malmö. -
Weniger Wertstoffsäcke auf der Straße
Die zweite Fragebogen-Aktion zur Gelben-Sack-Sammlung in der Innenstadt (die SZ berichtete) ist ausgewertet. Das Ergebnis stellte Umweltsenatorin Dr. Beate Hoffmann am Montag der Presse vor. Danach habe die Mehrheit der Befragten die Gitterboxen positiv bewertet. Sie seien der Meinung, daß nicht mehr so viele gelbe Wertstoffsäcke auf der Straße herumliegen. Und: Ein Großteil der BewohnerInnen der Innenstadt sei für eine Verlängerung des Modellversuchs. Die Entsorgungsbetriebe Lübeck wiesen zugleich noch einmal darauf hin, daß die Gitterboxen ausschließlich für die gelben Wertstoffsäcke gedacht sind. Diese sollen beim Einwurf gut zugebunden sein. Die Gitterboxen sollten von den BewohnerInnen der Innenstadt übrigens nur benutzt werden, wenn im Haushalt keine Lagerungsmöglichkeit besteht. -
Seniorenjahr
Veranstaltungen im Rahmen des Internationalen Jahres der Senioren in der Zeit vom 25. Februar bis 3. März -
"Wurden zu spät informiert"
Grundwasserabsenkung: Diskussion in der Bürgerschaftssitzung
Die Grundwasserabsenkung im Zusammenhang mit Baumaßnahmen bei der Erweiterung des Zentralklärwerks (wir berichteten) wird Thema in der Bürgerschaftssitzung sein. Nachdem die Entsorgungsbetriebe Lübeck bereits in den zuständigen Ausschüssen eine chronologische Übersicht über die eingeleiteten Maßnahmen und die Information weiterer zuständiger Behörden vorgelegt haben, konzentrieren sich die KommunalpolitikerInnen auf die Frage, warum die politischen Gremien erst sehr spät und dann auch nur auf Nachfrage informiert worden sind. Die zuständige Umweltsenatorin Dr. Beate Hoffmann (parteilos) sollte dazu bereits im Hauptausschuß befragt werden. Vom Ergebnis dieser Befragung wird es abhängen, wie die Diskussion zum Thema in der Bürgerschaftssitzung verlaufen wird, ob etwa der Senatorin ein Fehlverhalten vorzuwerfen ist. Dann aber dürften Wahlkampfscharmützel zu erwarten sein, denn Dr. Hoffmann wurde vergangene Woche erst von der CDU-Bürgerschaftsfrak-tion offiziell als Parteikandidatin bestätigt für die Bürgermeisterwahl. -
Auch die Bürger können fragen
Richtlinien für die Einwohnerfragestunde in der Sitzung der Bürgerschaft
Für die Sitzung der Bürgerschaft am Donnerstag, 25. Februar, hat der Ortswehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Travemünde, Gerd-Michael Kröger, im Rahmen der Einwohnerfragestunde eine Anfrage eingereicht. Kröger möchte wissen, ob Beschaffung und Installation eines Werfer-Monitores - umgangssprachlich als Löschkanone bekannt - für die Priwall-Wagenfähre finanziert werden kann, zum Beispiel durch die Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG). Die Feuerwehr der Hansestadt habe dies mit Hinweis auf nicht vorhandene Finanzmittel abgelehnt. -
Stenogramm
Auszüge aus der Tagesordnung der Bürgerschaftssitzung am Donnerstag, 25. Februar. Aufgrund von interfraktionellen Absprachen oder Anträgen aus der Verwaltung kann es zu Abweichungen beziehungsweise zur Vertagung von Tagesordnungspunkten kommen. -
Sitzverteilung
Die Bürgerschaft der Hansestadt Lübeck hat 49 Mitglieder. Die SPD hat 23 Sitze (= Stimmen), die CDU 22 und Bündnis90/Die Grünen vier. -
Flughafen soll nicht mehr mit Nachtflug werben
Gleich drei Anfragen beschäftigen sich mit dem Flughafen Blankensee. Ulrich Pluschkell (SPD) möchte wissen, ob und wenn ja welche ökologischen Schäden eingetreten sind durch das Open-air-Konzert und wie diese behoben beziehungsweise ausgeglichen werden. Der Bürgermeister wird dazu in der Sitzung voraussichtlich einen ausführlichen Bericht vorlegen. Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen dagegen beschäftigt sich mit der generellen Entwicklung des Flughafens. Hans-Jürgen Schubert von den Bündnisgrünen hatte nach einer gesamtplanerischen Zielvorstellung gefragt. Dazu legt die Verwaltung einen umfangreichen Bericht vor. Mit Blick auf eine nicht bestehende Nachtflugbeschränkung wollen die Bündnisgrünen in einem weiteren Antrag von der Bürgerschaft beschließen lassen, daß der Flughafen künftig nicht mehr mit dieser Möglichkeit für sich wirbt, weil BürgerInnen ein Nachtflugverbot gefordert hätten. -
Informationen über die Sitzung
Die achte Sitzung der Lübecker Bürgerschaft in der Wahlperiode 1998 bis 2003 beginnt am Donnerstag, 25. Februar, um 16 Uhr. Ein Mitarbeiter des Büros der Bürgerschaft erläutert bereits ab 15 Uhr den Bürgerinnen und Bürgern die Sitzung. Karten für die Tribünenplätze sind kostenlos beim Rathauspförtner erhältlich. -
Anträge zum Powerbootrennen
Die Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen möchte das sogenannte Powerbootrennen vor Travemünde verhindern. Dies sieht ein Antrag vor, der aus Zeitgründen im Januar vertagt wurde. Daneben beantragen die Bündnisgrünen ausführliche Informationen über das Rennen; zum Beispiel wollen sie wissen, wer von seiten der Hansestadt Lübeck der Ausrichtung der "World Powerboat Championship" zugestimmt habe und inwieweit umweltrechtliche Probleme berücksichtigt wurden. -
Stimmen
Sie fordern Maßnahmen, die Lübecker Häfen für Kreuzfahrtschiffe wieder attraktiver zu machen. Aber eine Hafen- umgestaltung zieht noch keine Schiffe nach Lübeck. Ist nicht ein Marketingkonzept wichtiger? -
GeistReich
Jeansträger
Ich gehöre zu denen, die nie Jeans getragen haben. Nach dem Kriegsende 1945 kam mit den vier Mächten auch ihre jeweilige Alltagskultur ins Land - und das Gehorchen und Nachäffen relativierte sich schnell. -
Ausstellungen
Buddenbrookhaus -
Mittwoch, 24. Februar
Theater -
Donnerstag, 25. Februar
Theater -
Freitag, 26. Februar
Theater -
Sonnabend, 27. Februar
Theater -
Sonntag, 28. Februar
Theater -
Montag, 1. März
Theater -
Dienstag, 2. März
Theater -
Der persönliche Blick wird geschärft
Der Museumspädagogische Dienst im St. Annen-Museum der Hansestadt trägt reiche Früchte
Er blüht weitgehend im Verborgenen und trägt doch reichlich Früchte:der Museumspädagogische Dienst - oder besser: die Vermittlungsarbeit von Kunst - im St. Annen-Museum. Er beschränkt sich keineswegs auf Kinder und Jugendliche, obwohl er sich natürlich besonders an sie richtet, sondern bezieht alle Generationen ein. -
Aus dem Leben der Literaten
Buddenbrookhaus bietet wieder Neues von Heinrich und Thomas Mann
Die Kulturstiftung der Hansestadt Lübeck mit dem Heinrich-und-Thomas- Mann-Zentrum im Buddenbrookhaus bereitet große Frühjahrsaktivitäten vor. Neben der ständigen Ausstellung zu Leben und Werk der beiden Literaten bringt Dr. Hans Wißkirchen weiteres geistiges Leben in die Mengstraße 4. Den Auftakt bildet die Premiere einer neuen Thomas Mann-Biogaphie.Professor Hermann Kurzke stellt seinen Titel "Das Leben als Kunstwerk" am Freitag, 19. März, vor. -
Schlittenfahrt im dritten Kinderkonzert
Der Februar hat uns noch einen richtigen Winter beschert - vielleicht hält er ja noch an bis zur "Musikalischen Schlittenfahrt", auf die das Philharmonische Orchester der Hansestadt junge Hörerinnen und Hörer beim dritten Kinderkonzert mitnehmen möchte:So heißt die reizvolle Komposition von Leopold Mozart, dem Vater des großen Wolfgang Amadeus. Zunächst wird Hermann Große-Jäger als Moderator auf die Besonderheiten dieser Musik aufmerksam machen, dann nimmt das Orchester unter Leitung von Thomas Lang alle Hörer mit auf diese "Musikalische Schlittenfahrt" - zweimal: Am Freitag, 26. Februar, und am Sonntag, 28. Februar, jeweils um 11 Uhr im Großen Haus des Theaters. -
Kurz notiert
Einen Vortrag über "Silbergeld und Barrensilber im Rußlandhandel der Hanse" hält Prof. Norbert Angermann am 23. Februar, 20 Uhr, im Burgkloster. -
Grauen des Krieges
Völkerkundesammlung: Fotos aus Algerien
Das Bild einer von Trauer überwältigten Frau ging als das wichtigste des Wettbewerbs "World Press Photo 1997" um die Welt.Der algerische Fotograf Hocine hat es geschossen - in seinem Land, in dem es seit Jahren mehr drunter als drüber geht. 40 große Farbfotos von Hocine zeigt jetzt die neue Ausstellung "Madonna in der Hölle" in der Völkerkundesammlung am Dom vom 26. Februar bis zum 26. März - und somit das Grauen des algerischen Bürgerkriegs in den Gesichtern der Menschen. -
Kinotip
Küsten und Meere
Küsten und Meere als wichtige Lebensräume der Menschen in aller Welt stellt eine vom Ökomedia Institut zusammengestellte Filmreihe dar. Gezeigt werden Beispiele aus Italien ("Seeleute" am Dienstag, 2. März) , den Faröer Inseln ("Der Leuchtturm von Mykenes" am Mittwoch, 3. März) und aus Japan ("Uminchu - der alte Mann und das ostchinesische Meer" am Donnerstag, 4. März). -
Bauarbeiten
Am Dorfteich: -
Informationen und Hilfe
Recycling-Höfe
Bürgerschaft% -
Fünf Prozent fast täglich im Wald
Ergebnisse aus einer Diplomarbeit über den Lübecker Stadtwald
Bei Wind und Wetter, im Sommer wie im Winter, gehen fünf Prozent der Befragten fast täglich in den Wald, 30 Prozent sind dort etwa einmal wöchentlich zu finden, und ein Drittel einmal monatlich. Das sind einige Ergebnisse aus der Diplomarbeit "Meinungen der Lübecker Bürger zu ihrem Wald", mit der der Forstwissenschaftsstudent Ulf Braune sein Studium in Dresden abgeschlossen hat. -
Aktion "Sauberes Lübeck" im März
Umweltsenatorin Dr. Beate Hoffmann ruft für Sonnabend, 20. März, wieder zur Aktion "Sauberes Lübeck" auf. Auch in diesem Jahr sind alle Bürgerinnen und Bürger, Vereine und Verbände, Schulen, Kindergärten und Firmen in der Hansestadt Lübeck und in Krummesse angesprochen, sich daran zu beteiligen. Weitere Informationen und Anmeldungen bei den Entsorgungsbetrieben Lübeck, Telefon (0451) 122 70 41 oder 122 70 44. -
Eltern-Demonstration für mehr Gesamtschulplätze
Die "Elterninitiative für Gesamtschulen in Lübeck" und der "Interessenverein für Gesamtschulen in Lübeck" rufen zu einer Demonstration des Elternwillens für mehr Gesamtschulplätze in Lübeck auf. Treffpunkt für TeilnehmerInnen ist am Mittwoch, 24. Februar, 14 Uhr, in der Geschwister-Prenski-Schule. -
Kostenlose Abfuhr von Grünschnitt
Die Entsorgungsbetriebe fahren bis Freitag, 26. März, Baum- und Strauchschnitt aus privaten Haushalten ab. Bis zu einem Kubikmeter Grünschnitt können Bürgerinnen und Bürger aus Lübeck und Krummesse in die Container oder Preßmüllfahrzeuge entladen. Mitarbeiter der Hansestadt beaufsichtigen die Sammelstellen und leisten gegebenenfalls Hilfestellung. -
Briefe an die Stadtzeitungs-Redaktion
Die Lübecker Stadtzeitung freut sich über jede Zuschrift. Die Redaktion behält sich vor, Leserbriefe unter Wahrung des Sinns zu kürzen. Der Anspruch auf Abdruck besteht nicht. -
FDP-Ortsverband:Keine vorschnelle Festlegung
Zu: "Liberale unterstützen Umweltsenatorin". SZ vom 9. Februar -
Bin CDU-Wähler, aber nicht "rechts"
Zu den Beiträgen von SPD und Bündnis 90/Die Grünen. SZ vom 9. Februar -
Es gibt schon genug Werbung
Zu: "Willkommen alle acht Sekunden". SZ vom 16. Februar -
Das Ziel ist ein Ausbildungsplatz
40 neue Plätze beim AQJ - Informationen am Tag der offenen Tür im BALI
Wer einen schlechten oder gar keinen Hauptschulabschluß und aus diesem Grund noch keine Aussicht auf einen Ausbildungsplatz hat, dem könnten sich durch einen Lehrgang neue Perspektiven eröffnen. Vom Sonderprogramm der Bundesregierung, 100 000 Jugendlichen Arbeit zu vermitteln, profitiert auch das Projekt "Arbeit und Qualifizierung für (noch) nicht ausbildungsgeeignete Jugendliche (AQJ) in Lübeck: Dafür stehen nun 40 neue Stellen zur Verfügung. -
"Ausbau der Hafenbahn drängt"
LHG: Bahn muß der Steigerung des Umschlags Rechnung tragen
Über die Situation der Hafenbahnanlagen haben sich am Mittwoch vergangener Woche die SPD-Landtagsabgeordnete Renate Gröpel und der bahnpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Gerhard Poppendiecker, auf Einladung der Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG) informiert. Sie sicherten der LHG zu, sich in Kiel und Bonn für deren Forderungen einzusetzen. -
In neuen Räumen
Selbsthilfegruppen-Förderverein im Bürgerhaus
Der Förderverein der Lübecker Selbsthilfegruppen wurde im Juli 1994 von Mitgliedern der Arbeitsgruppe "Gesunde-Städte-Netzwerk" gegründet, eines Projektes der Weltgesundheitsorganisation (WHO), in dem die Hansestadt Lübeck seit 1991 Mitglied ist. Finanziert wird die Arbeit des Fördervereins durch Zuwendungen der Stadt, durch Spenden, Mitgliedsbeiträge und durch Benutzerentgelte der Selbsthilfegruppen. -
Sorgenvolle Zukunft
Modellprojekt "Mixed Pickles" gefährdet
Das Modellprojekt "Mixed Pickles" (Verein für Mädchen und Frauen mit und ohne Behinderungen) ist für drei Jahre vom Ministerium für Frauen, Jugend, Wohnungs- und Städtebau finanziell abgesichert worden. Im Jahr 2000 ist damit allerdings Schluß - eine Aussicht, die (nicht nur) die Eltern der Mädchengruppe mit Sorge erfüllt. Deshalb haben sie sich jetzt mit einem offenen Brief an den Bereich Jugendarbeit/Jugendamt gewandt. Darin appellieren sie an die Stadt Lübeck, den Fortbestand der Arbeit von Mixed Pickles über das Jahr 2000 hinaus zu sichern, indem sie den notwendigen finanziellen Rahmen dafür schafft. -
Schadstoffmobil steht auf dem Andersenring
Die Entsorgungsbetriebe Lübeck stellen am Sonnabend, 27. Februar, in der Zeit von 8 bis 12 Uhr das Schadstoffmobil auf dem Wochenmarktplatz Andersenring bereit. Alle Bürgerinnen und Bürger der Stadt haben dann die Möglichkeit, ihre Sonderabfälle beim Personal der Entsorgungsfirma Rethmann kostenlos abzugeben. Autoreifen und asbesthaltige Abfälle werden nicht angenommen. Bei Fragen zur Entsorgung steht die Abfallberatung unter den Rufnummern (0451) 122 70 44, 122 70 41 und 122 70 70 zur Verfügung. -
Lehrgang zur Berufsorientierung
Einen Lehrgang zur Berufsorientierung bietet das Arbeitsamt Lübeck zusammen mit dem Berufsvorbereitungs- und Ausbildungszentrum Lübeck-Innenstadt (BALI) für Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit Fachhochschulreife oder Abitur an, die noch auf der Suche nach einem Beruf sind oder in der Zwischenzeit festgestellt haben, daß ihre Ausbildung oder ihr Studium nicht das Richtige ist. Für den Lehrgang, der am Montag, 1. März, beginnt, gibt es noch ein paar freie Plätze. Der bis zum 30. Juli dauernde Lehrgang gliedert sich in Seminar- und Praktikumsphasen. Weitere Informationen gibt es bei der Berufsberatung des Arbeitsamtes, Telefon (04 51) 58 82 91, oder beim BALI, Telefon (04 51) 79 90 40. -
Kostenlose Impfungen gegen Hepatitis-B
Seit dem 1. Januar können sich Kinder und Jugendliche bis 18 Jahren beim Hausarzt oder beim Gesundheitsamt kostenlos gegen Hepatitis-B impfen lassen. Diese Impfung bietet eine sichere Möglichkeit, einen wirksamen Schutz gegen eine Hepatitis- B-Erkrankung aufzubauen. Durch die Schutzimpfung aller Mitglieder einer Gemeinschafts- einrichtung, zum Beispiel Kindertagesstätte oder Schule, können auch Hepatitis-B-positive Personen wieder sicher integriert werden. Weitere Informationen gibt es im Gesundheits-amt, Verwaltungszentrum Mühlentor, jeweils dienstags von 14.30 bis 17 Uhr und freitags von 8.30 bis 9.30 Uhr sowie unter der Rufnummer (0451) 122 53 39. -
Neue Schulleiterin in Kücknitz
Gabriele Voß ist die neue Schulleiterin an der Grund- und Hauptschule Kücknitz. Bereits am 1. Februar nahm sie ihre Arbeit an der Schule auf. Damit wurde die gut eineinhalb Jahre andauernde Vakanz beendet. Als gebürtige Saarländerin ist Gabriele Voß über ihre Lebensstationen Berlin und Norderstedt nach Lübeck gekommen. In den zurückliegenden 15 Jahren ihrer 25jährigen Dienstzeit war sie an der Otto-Passarge-Schule tätig. -
Schlutup: Gespräch zum Thema Gesundheit
Zu einem Runden Tisch Schlutup lädt Sozialsenatorin Dagmar Pohl-Laukamp am Mittwoch, 3. März, 19 Uhr, in das Clubheim des TSV Schlutup, Palinger Weg 56a, ein. Themen sind die Wünsche und Vorschläge der Schlutuper Bürgerinnen und Bürger, um das gesundheitliche Wohlbefinden in dem Stadtteil zu verbessern. Das Gesundheitsamt hatte dazu bereits im Juni 1998 eine Befragung in Schlutup durchgeführt. Die Ergebnisse liegen mittlerweile vor und bilden die Grundlage der Diskussion. -
Guter Rat
Der Ehegatte ist nicht grundsätzlich Alleinerbe
Wer sind die gesetzlichen Erben?Am 9. Februar haben wir an dieser Stelle über die Erbfolge von Verwandten berichtet. Im zweiten und letzten Teil zum Thema "Erben" informieren wir heute über das Erbrecht des überlebenden Ehegatten. -
Weltumsegler in der Königpassage
Der Abenteurer Burghard Pieske berichtet noch bis Sonnabend, 27. Februar, in der Königpassage (König-straße) über sein jüngstes Südsee-abenteuer auf den Spuren des Kapitäns Bligh. Der 54jährige zeigt Mitbringsel von seiner 4000-Seemeilen-Tour von Tonga nach Timor sowie Fotos von der Reise. Weitere Exponate aus der Völkerkundesammlung runden die Ausstellung "Abenteuer Südsee" ab. -
SPD kritisiert selbstherrliches Vorgehen der Umweltsenatorin
Mit großer Verwunderung und Verärgerung haben wir aus der Presse erfahren müssen, daß im Süden Lübecks auf Ini- tiative der Umweltsenatorin Dr. Beate Hoffmann enorme Umwandlungen geplant sind. Ein italienischer Landschaftsarchitekt soll mit der gestalterischen Überplanung von rund einem Sechstel des Lübecker Stadtgebietes beauftragt worden sein und erste Ergebnisse vorgelegt haben. Die Erarbeitung des Gestaltungskonzeptes soll durch eine großzügige Spende unterstützt worden sein, die Projektplanung sei bereits durch Anteilsfinanzierung vom Ministerium für ländliche Räume gesichert. -
Fraueninteressen in Lübeck stärken
Lübecker Frauen und Frauenprojekte machen sich seit längerer Zeit Gedanken über neue Wege bei der Vertretung von Fraueninteressen in der Stadt. Frauenthemen spielen in der politischen Debatte kaum eine Rolle - bei allen Fraktionen. Wann werden Konzepte für Frauen in der Wirtschafts- und Strukturpolitik vorgelegt? Gibt es Programme für Lübecker Frauen zur Existenzgründung? Wo werden Frauenbelange in der Verkehrspolitik behandelt? Diese Liste könnte beliebig verlängert werden. -
Eine Beamtin / einen Beamten des gehobenen nichttechnischen Verwaltungsdienstes
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Zweijähriges Volontariat
Sie haben ein abgeschlossenes Hochschulstudium (künstlerisch-kulturwissenschaftliche Fachrichtung), ein Aufbaustudium im Kulturmanagement und / oder entsprechende praktische Erfahrung und möchten sich unter Einbringung Ihrer bisher erworbenen Fähigkeiten und Fertigkeiten weiterqualifizieren? -
Amtliche Bekanntmachung
Bauleitplanung der Hansestadt Lübeck -
Tagesordnung für die Sitzung der Bürgerschaft
am Donnerstag, dem 25.02.1999, 16.00 Uhr, im Bürgerschaftssaal des Rathauses -
ÖFFENTLICHE BEKANNTMACHUNG
Nach § 86 des Flurbereinigungsgesetzes (FlurbG) in der Fassung vom 16.03.1976 (BGBl. I S. 546), zuletzt geändert durch Gesetz vom 18.06.1997 (BGBl. I S. 1430), ergeht folgender




